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Bombenentschärfung in Stuttgart: Rund 1.000 Menschen müssen Wohnung verlassen

  
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Wegen einer 250 Kilogramm schweren Weltkriegsbombe müssen in Stuttgart zahlreiche Menschen ihre Wohnungen verlassen. Wie lange die Entschärfung dauert, ist laut Stadt noch unklar.

Von red/dpa

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In Stuttgart müssen am Sonntag etwa 1.000 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen, damit ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden kann. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden‐Württemberg (KMBD) hatte den britischen Blindgänger bei einer Sondierung im Hospitalwald entdeckt, wie die Stadt mitteilte.

In Dresden musste 2025 diese 250 Kilo schwere Weltkriegsbombe entschärft werden. Auch in Stuttgart rückt der Kampfmittelbeseitigungsdienst am Sonntag für eine ähnliche Bombe an.
In Dresden musste 2025 diese 250 Kilo schwere Weltkriegsbombe entschärft werden. Auch in Stuttgart rückt der Kampfmittelbeseitigungsdienst am Sonntag für eine ähnliche Bombe an.  Foto: Sebastian Kahnert

Evakuierungen in Stuttgart: Weltkriegsbombe wird am Sonntag entschärft

Es müsse ein Sicherheitsbereich im Radius von rund 600 Metern geräumt werden. Dort liegt unter anderem ein Seniorenheim. Die 250 Kilo schwere Bombe schlummert seit rund 80 Jahren im Erdreich im Stadtbezirk Degerloch. 

Der gemeinnützige Verein Schutzbauten Stuttgart geht von 12.000 Sprengbomben und 130.000 Brandbomben aus, die bei den 53 Luftangriffen der Alliierten auf Stuttgart in den 40er Jahren abgeworfen worden sind. Etwa jede zehnte Bombe explodierte nicht.

Es sei unklar, wie lange es dauere, die Bombe zu bergen und zu entschärfen, teilte die Stadt mit. Das hänge unter anderem von der Bauart und dem Zustand des Zünders am Sprengkörper ab. „Eine Prognose ist noch nicht möglich“, hieß es.  

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