Mutter und Kind sterben bei Lkw-Unfall: Fahrer soll das Bewusstsein verloren haben
Ein Lkw-Fahrer verliert in Schramberg die Kontrolle über seinen Wagen. Eine Mutter und ihr dreijähriger Sohn werden erfasst und sterben. Ein Experte soll klären, wie es zu dem tödlichen Unfall am Mittwoch kommen konnte.
Bei einem tödlichen Unfall mitten in Schramberg werden eine Frau und ihr kleiner Sohn von einem Lastwagen überrollt. Nun bemüht sich die Schwarzwald-Gemeinde, die Tragödie von Mittwochmorgen (25. März) gemeinsam zu verarbeiten und den Angehörigen der Opfer zu helfen.
Am Mittwochmorgen hatte ein Lastwagen in Schramberg (Landkreis Rottweil) eine 29-jährige Mutter und ihren Sohn erfasst. Beide starben noch an der Unfallstelle. Der 53-jährige Lastwagenfahrer wurde leicht verletzt. Er hatte nach Polizeiangaben und eigener Aussage das Bewusstsein am Steuer verloren. Daraufhin war der Transporter gegen mehrere geparkte Autos und über den Gehweg hinweg gegen eine Hauswand geprallt.
„Trifft uns ins Herz der Stadt“: Schrambergs Oberbürgermeisterin zu tödlichem Lkw-Unfall
Die 29-jährige Frau und ihr dreijähriger Sohn hatten nach Angaben der Polizei keine Chance. Die Oberbürgermeisterin der Schwarzwald-Gemeinde ist stark betroffen. „Das trifft uns ins Herz der Stadt“, sagte die Rathauschefin Dorothee Eisenlohr (parteilos). „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, denen all unser Mitgefühl gilt.“

Experte soll klären, wie es zu dem tödlichen Lkw-Unfall kommen konnte
Die Bilder aus Schramberg lassen die Wucht erkennen, mit der der außer Kontrolle geratene Lkw auf den Gehweg und gegen die Fassade gerast sein muss. „Die Einsatzstelle war zunächst recht unübersichtlich“, sagt der Einsatzleiter der Schramberger Feuerwehr, Stadtbrandmeister Patrick Wöhrle. Er beschreibt die Szenerie vor Ort als „relativ großes Trümmerfeld“.
Zwei demolierte Wagen liegen wie fortgeworfene Spielzeugautos auf der Seite, eine Straßenlaterne ist verbogen, ein Verkehrsschild liegt auf dem Weg, Lacksplitter und Glas verteilen sich über die Fahrbahn. Ein Sachverständiger soll nun klären, wie der Unfall passieren konnte.
Nach tödlichem Lkw-Unfall in Schramberg: Angehörige werden betreut
Ein Saal der Stadt solle als Versammlungsstätte zur Verfügung stehen, „so lange, wie die Familie ihn braucht“, sagte Schrambergs Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr (parteilos). Dort könnten sich Verwandte und Freunde treffen und trauern. „Wir haben das Gefühl, das ist gerade das Beste, was wir für die Familie tun können“, sagte Eisenlohr.
Für die Eltern der Kindertagesstätte, die der überfahrene drei Jahre alte Junge besuchte, werde es zudem ein Angebot mit Psychologin, Trauerbegleitung und Notfallseelsorge geben, sagte die Rathauschefin der Deutschen Presse-Agentur. „Wir werden uns bemühen, alle Angebote bedarfsgerecht zu konzipieren.“
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