Giftköder zwischen Eschenau und Waldbach: Zwei Hunde verenden qualvoll
In einem Waldstück zwischen Obersulm-Eschenau und Bretzfeld-Waldbach hat ein Unbekannter Giftköder ausgelegt. Zwei Hunde mussten dies mit ihrem Leben bezahlen.
Bei einem Spaziergang durch ein Waldstück zwischen Obersulm-Eschenau und Bretzfeld-Waldbach sind am Donnerstagabend zwei Hunde kurzzeitig zurückgeblieben. „Bald darauf haben sie Schaum gespuckt. Man konnte es kaum mit ansehen, welch schlimmes Leid die Tiere durchlebt haben“, berichtet eine Zeugin gegenüber der Heilbronner Stimme.
Noch im Laufe der Nacht starben die eineinhalb- und vierjährigen Mischlingshunde. Einer der beiden musste eingeschläfert werden.
Giftköder bei Obersulm ausgelegt: Zwei Hunde sterben nach Spaziergang im Wald
Die Gassi-Gänger meldeten den Fall der Polizei. Diese hat die Ermittlungen aufgenommen, wie eine Sprecherin des Heilbronner Polizeipräsidiums bestätigt. Die mutmaßlichen Giftköder werden derzeit näher untersucht.
Die Zeugin appelliert an alle Hundehalter: „Sammelt bitte unbedingt die Hinterlassenschaften eurer Tiere auf.“ Denn: Sie vermutet hinter dem feigen Auslegen der Giftköder einen Tierhasser, der sich an den Hunden für deren Ausscheidungen im öffentlichen Raum rächen möchte.
Trauer um zwei tote Hunde – Giftköder in Waldstück ausgelegt
Die Zeugin erklärt weiter: „Es ist nicht nur furchtbar, wie die Hunde verendet sind. Sie hinterlassen auch große Lücken im Leben ihrer ehemaligen Herrchen und Frauchen. Schließlich sind Hunde für viele Menschen so wichtig wie jedes andere Familienmitglied.“
Um seine Vierbeiner vor dem unbedachten Verzehr verdächtiger Leckerbissen zu schützen, ist eine gewissenhafte Hunde-Erziehung besonders wichtig. Im Enzkreis ist im vergangenen Herbst beispielsweise ebenfalls ein Mischlingshund nach dem mutmaßlichen Verzehr von Giftködern gestorben.
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