Bundestagswahl 27.09.2009
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20.04.2009
Frust und Freude der Kandidaten
Neckar-Zaber Die Stimmen der Kandidaten im Wahlkreis Neckar-Zaber:
Eberhard Gienger (CDU): „Ich freue mich gewaltig, mit der FDP die Mehrheit zu erringen. Damit können wir für Deutschland mehr erreichen als bisher in der großen Koalition. Eine große Koalition hätte auch nicht weitere vier Jahre gehalten. Erfreut bin ich über das Ergebnis in meinem Wahlkreis. Ich habe zwar bei der Erststimme etwas verloren, aber die Abstände zu den anderen Kandidaten sind größer geworden. Ich freue mich auch für Harald Leibrecht von der FDP. Mit ihm arbeite ich unheimlich gerne und gut zusammen.“
Thorsten Majer (SPD): „Das Ergebnis auf Bundesebene ist schwer enttäuschend, und im Wahlkreis ist es nicht wirklich besser. Das Ergebnis ist auch enttäuschend, weil man monate- und wochenlang Termine gestemmt hat. Aber der Wähler wollte eben schwarz-gelb, und das muss man akzeptieren. Ich werde deshalb aber nicht aufhören, Politik zu machen.“
Harald Leibrecht (FDP): Unser Bundesergebnis zeigt, dass wir mit unseren Themen wie Wirtschaft oder innere Sicherheit durchkommen. Die Menschen haben das Gefühl, dass wir die richtigen Antworten geben. Natürlich: Die Erwartungen sind nun hoch. Besonders freue ich mich über das Ergebnis in meinem Wahlkreis: Persönlich habe ich mein Ergebnis im Vergleich zu 2005 durchweg verdoppelt. Es ist jetzt in allen Kommunen zweistellig. Das zeigt mir, dass meine Arbeit gewürdigt wird.“
Andreas Roll (Grüne): „Von meinem Erfolg im Wahlkreis war ich extrem positiv überrascht. Das motiviert mich unheimlich. Auch das Bundesergebnis ist ein Erfolg. Aber es gibt eben einen Wermutstropfen: schwarz-gelb. Der Atomausstieg wird weiterhin unser Thema bleiben. Ich hatte während des Wahlkampfs das Gefühl, dass unsere Inhalte gut ankommen – auch weil wir unsere Konzepte vernetzen.“
Walter Kubach (Linke): „Ich bin im Wahlkreis über fünf Prozent gekommen – das freut mich sehr, und das hätte ich nicht gedacht. Aber die Freude wird überlagert von schwarz-gelb. Das ist eine Katastrophe für alle Arbeitenden und Arbeitslosen. Ich befürchte nun massive Entlassungen.“ jaz
27.09.2009
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