Bundestagswahl 27.09.2009

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    20.04.2009


    Prominente freuen sich mit CDU und FDP

    Von Hagen Stegmüller und Henry Doll

    Prominente freuen sich mit CDU und FDP
    Emil Kalmbach 

    Hohenlohe - CDU und FDP haben es geschafft, sie bilden die neue Regierung. Das gefällt auch zahlreichen Hohenloher Prominenten.

    Günther Uhlmann ist zufrieden. „Es gibt wieder eine eindeutige Mehrheit“, sagt der Hohenloher Kreisbrandmeister. Die Koalition aus CDU und FDP müsse jetzt die Wirtschaft ankurbeln, Steuersenkungen erwartet Uhlmann nur, „wenn sie finanzierbar sind“. Für das schlechte SPD-Ergebnis hat der oberste Feuerwehrmann im Kreis eine Erklärung: „Sie musste vier Jahre in der großen Koalition mitschwimmen. Das hat vielen SPD-Anhängern nicht gepasst.“

    Manfred Diermann sympathisiert mit derselben Partei wie der Kreisbrandmeister - und das ist die CDU. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Wahlergebnis“, gesteht der Präsident der TSG Öhringen. Vielleicht sei Guido Westerwelle ja „ein großer Künstler“ und schaffe es, Steuererleichterungen zu finanzieren und durchzusetzen. Eigentlich glaubt Diermann nicht daran.

    Mehr Netto vom Brutto - mit dieser Aussicht könnte sich Annette Schmid durchaus anfreunden. Die Filialleiterin der Öhringer Parfümerie Akzente wünscht sich von der neuen Regierung, dass über Steuersenkungen oder Steuervereinfachungen die Wirtschaft und der Konsum angeregt werden. „Eine Mehrwertsteuer-Erhöhung sollte tabu sein“, sagt Schmid.

    Prominente freuen sich mit CDU und FDP
    Patrizia Filz 
    Prominente freuen sich mit CDU und FDP
    Hans-J. Beilke 
    Prominente freuen sich mit CDU und FDP
    Heiner Sefranek 
    Prominente freuen sich mit CDU und FDP
    Günther Uhlmann 
    Prominente freuen sich mit CDU und FDP
    M. Diermann 
    Prominente freuen sich mit CDU und FDP
    Annette Schmid 
    Prominente freuen sich mit CDU und FDP
    Dieter Bopp 

    Dieter Bopp, Geschäftsführer der Hohenloher Krankenhaus GmbH, ist mit dem Sieg von CDU und FDP wie viele andere zufrieden. „Die Finanzierung der Kliniken wird sicher nicht schlechter“, glaubt Bopp. Und auf den Gesundheitsfonds, den Westerwelle abschaffen will, könnte er auch verzichten.

    „Ich bin sehr froh über das Wahlergebnis“, sagt Heiner Sefranek, Geschäftsführender Gesellschafter der Künzelsauer Mustang GmbH. „Es entspricht meiner Wunschvorstellung. Ich hoffe, es gelingt Schwarz-Gelb in diesen sehr schwierigen Zeiten, die in sie gesetzten sehr hohen Erwartungen zu erfüllen und dabei auch dem Wähler zu vermitteln, dass weitere soziale Fortschritte und wirtschaftlicher Erfolg sich gegenseitig bedingen. Nur dann sind sie finanzierbar.“

    Niedernhalls Bürgermeister Emil G. Kalmbach zeigt sich „enttäuscht“ über das schlechte Abschneiden der SPD. „Was die Regierung falsch gemacht hat, wird bei der SPD abgeladen.“ Dass die kleinen Parteien gestärkt wurden, sei ein üblicher Effekt nach großen Koalitionen. Er freut sich jedoch über die stabile Mehrheit, die nun die Probleme anpacken müsse.

    Seine Schöntaler Amtskollegin Patrizia Filz wünscht der neuen Koalition „viel Glück und Erfolg“. Es gehe nun darum, die Wirtschaft zu stabilisieren. Filz hofft, dass dies gelingt, auch im Sinne Schöntals.

    Hans-Jochen Beilke, Vorsitzender der Geschäftsführung der EBM-Papst Gruppe in Mulfingen, bezeichnet sich als „Fan der Tigerenten-Koalition“, womit er auf Schwarz-Gelb anspielt. Er sei froh über das Ergebnis, das für ihn nicht überraschend gekommen sei.

          
    29.09.2009

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