Bundestagswahl 27.09.2009

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    20.04.2009


    Unternehmer Würth setzt auf besseres Klima für Eliten



    Künzelsau - Reinhold Würth erhofft sich von der neuen Bundesregierung mehr Unterstützung für die Eliten in Deutschland. Es müsse eine Trendumkehr und ein Klima geschaffen werden, die Eliten wieder zurück ins Land zu holen, sagte der langjährige Chef des weltgrößten Handelsunternehmens für Befestigungs- und Montagetechnik am Montag in Künzelsau. In der Öffentlichkeit gebe es ein Wahrnehmungsproblem. „Elite wird gleichgesetzt mit denen da oben -und gleich werden negative Beispiele herangezogen.“ Dabei seien viele Wissenschaftler, Handwerker und Unternehmer ebenfalls Eliten.

    Einen radikalen Politikwechsel erwartet der Unternehmer von einer potenziellen schwarz-gelben Koalition jedoch nicht. „Ich glaube nicht, dass die neue Regierung alles über den Haufen schmeißt, was vorher war. Dann würde ja auch Frau Merkel unglaubwürdig“, sagte Würth. „Das wird ein ganz fließender Übergang sein, der etwas mehr in die liberale Richtung gehen kann. Ich erwarte kein Spektakel von der neuen Bundesregierung.“

    Dennoch sei er positiv von dem Ergebnis der Bundestagswahl überrascht worden, betonte der 74-Jährige. „Ich dachte, es geht ungebremst in die linke Ecke.“ Von dem erwarteten bürgerlichen Bündnis würde er sich eine Abschaffung der Erbschaftssteuer wünschen, erklärte Würth. „Das wäre sehr vernünftig“. Länder wie Schweden, Italien und Österreich hätten die Erbschaftssteuer bereits komplett abgeschafft und lebten sehr gut damit. lsw


    28.09.2009

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