Kostenlos und kalkfrei − Regenwasser besser nutzen

Einstiegsmodelle für den Garten − Erweiterte Nutzungsanlage für WC-Spülung

Kostenlos und kalkfrei − Regenwasser besser nutzen
Mit nahezu jeder Dachfläche lässt sich Regenwasser sammeln, das für die Gartenbewässerung und die WC-Spülung verwendet werden kann. Ansprechpartner ist das Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk vor Ort. Foto: ZVSHK/fotolia

Dank des wachsenden ökologischen Bewusstseins vieler Baufamilien und Sanierer verfügen immer mehr Eigenheime über eine Anlage zur Regenwassernutzung. Einstiegsmodelle werden in der Regel genutzt, um lediglich den Garten zu bewässern.

Herzstück Wer das kostenlose und kalkfreie Regenwasser auch im Haus nutzen möchte, braucht unter anderem einen zweiten Wasserkreislauf und einen sogenannten Hauswasserautomaten. Erst dann kann beispielsweise die Toilettenspülung mit Regenwasser betrieben werden. Herzstück jeder Anlage ist ein ausreichend dimensionierter Wassertank, der in der Regel unterirdisch installiert wird.

Dies hat gleich mehrere Vorteile: Das Erdreich schützt nicht nur vor Wärme und Licht, sondern sorgt ganzjährig für eine Wassertemperatur um acht Grad Celsius, was für viele Algen und Mikroorganismen zu kalt ist.

Gleichzeitig hält das Erdreich im Winter den Frost fern, so dass das gesammelte Regenwasser nicht einfriert. Art und Größe der Nutzungsanlage hängen von den individuellen Gewohnheiten der Hausbewohner ab.

Fachlicher Rat Es empfiehlt sich daher, schon früh während der Bauplanung einen entsprechenden Experten aus dem Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk hinzuzuziehen. Der Fachmann berechnet nicht nur die benötigte Tankgröße, sondern kennt sich auch mit den durchschnittlichen Niederschlagsmengen vor Ort aus und informiert über notwendige Wartungs- und Reinigungsintervalle. red