Heavy Metall hat Zukunft

Großes Angebot an Ausbildungsberufen, die Spaß machen

Heavy Metall hat Zukunft
Das Spektrum dessen, was Metallbauer leisten ist groß. Bei diesem schwimmenden Haus auf dem Geierswalder See stammen Konstruktion und schmückende Details wie das Balkongeländer und Treppen aus den Händen der Handwerker.Foto: dpa

Das Metallhandwerk steht für die ganze Vielfalt metallverarbeitender Unternehmen: Maschinenbau, Werkzeugbau, Metall- und Stahlkonstruktionen im Hoch- und Tiefbau, Klimaschutz und Mobilität, öffentliche Infrastruktur und modernes Wohnen. Metallhandwerker bauen Gebäude aus Glas und Metall, sie produzieren Maschinen und Werkzeuge, entwickeln und designen neue Ideen.

Lehre als Anfang Im Metallhandwerk gibt es jede Menge Berufe, die Spaß machen und Zukunft haben. Ganz gleich ob Facharbeiter, Abteilungsleiter oder Chef: Die Bezahlung stimmt. Metallhandwerker bauen Gebäude aus Glas und Metall, produzieren Maschinen und Werkzeuge, sind Instandsetzer, Designer und Entwickler. Im Metallhandwerk werden Facharbeiter, Meister, Werkstattleiter oder Assistenten der Geschäftsführung gebraucht. Auch als Abteilungs- oder Baustellenleiter, Produktionsexperte oder erfolgreicher Unternehmer kann man hier seinen Weg machen. Im Handwerk entscheidet jeder selbst, was für ihn persönlich Karriere bedeutet, nicht die Personalabteilung eines großen Konzerns.

Wer nach oben will, für den ist die Lehre der Anfang. Sie ebnet den Weg zu zahlreichen interessanten Spezialisierungen. Mit oder ohne Abitur: Wer sein Handwerk beherrscht, dem stehen heute alle Berufswelten und Bildungstüren offen. Das moderne Berufslaufbahnkonzept ermöglicht in allen Metallberufen eine lebenslange Karriere.

Von der Kunst bis zum Gebrauchsobjekt: Türen, Tore, Geländer, Messer, Metallmöbel oder Feuerstellen − alles, was aus den vielen Metallverbindungen an Schönem und Nützlichem geschmiedet, gebogen, gehämmert oder geschweißt werden kann, kommt aus den Werkstätten von Metallgestaltern. Als Metallgestalter arbeitet man mit Architekten, Bauherren und Künstlern zusammen, ist Designer, selbstständiger Kunstschmied oder GEstaltungskünstler.

Kreatives Geschick Nicht die Kraft alleine entscheidet über den Erfolg. Es kommt auf Geschick, Technik, Kreativität und die Persönlichkeit an. Auch Frauen sind in diesem Beruf sehr erfolgreich. Die Ausbildung zum Metallgestalter dauert dreieinhalb Jahre.

Wer dann weiterlernen will, spezialisiert sich als Restaurator oder bildet sich im Bereich Kunst und Design weiter. Ganz nach dem Motto des Bundesverbandes: Heavy Metall hat Zukunft. red