Zeitung: Celesio-Chef hält Expansion in den Irak für möglich

Der Chef des Stuttgarter Pharma-Großhändlers Celesio sieht laut einem Zeitungsbericht Expansionschancen im Nahen Osten und sogar im Irak. «Durch den arabischen Frühling verändern sich die Rahmenbedingungen komplett», sagte Markus Pinger der «Financial Times Deutschland» (Donnerstag).

Zentrale des Pharma-Großhändlers Celesio
Zentrale von Celesio in Stuttgart-Münster. Foto: Marijan Murat/Archiv 

«Wir sind von mehreren Ländern und Regierungen angesprochen worden, ob wir nicht beim Aufbau einer flächendeckenden Medikamentenversorgung helfen könnten.» Auch im Irak gebe es Interesse etwa bei Regierung und Unternehmen.

Unter anderem mit solch neuen Wachstumsperspektiven wolle Pinger nach langem Tiefflug der Aktie die Gunst der Investoren gewinnen, schreibt das Blatt weiter. Angesichts des Sparzwangs im europäischen Gesundheitswesen und den Rabattschlachten in der Pharmabranche hatte die Celesio AG für 2011 die Prognose gesenkt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sollte nun bei 575 Millionen statt rund 600 Millionen Euro liegen.




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