Kartellämter stimmen Schuler-Übernahme durch Andritz zu

Einer Übernahme des weltgrößten Pressenherstellers Schuler durch die österreichische Andritz-Gruppe steht nichts mehr im Weg. Der mehrheitliche Erwerb des Göppinger Konzerns sei von allen zuständigen Kartellämtern freigegeben worden, teilte Andritz am Donnerstag in Graz mit.

Mitarbeiter und Presse der Schuler AG
DIe Schuler-Übernahme kostet rund 600 Millionen Euro. Foto: Michele Danze/Archiv 

Die Übernahme werde in den nächsten Tagen vollzogen, dann hält der Technologiekonzern mehr als 90 Prozent der Aktien. Andritz bezahlte dafür nach Angaben eines Unternehmenssprechers knapp 600 Millionen Euro.

Ende Mai 2012 hatte die Gründerfamilie Schuler-Voith ihr Aktienpaket (38,5 Prozent) an Andritz verkauft. Die Österreicher unterbreitete danach den anderen Aktionären ein freiwilliges Übernahmeangebot. Im Geschäftsjahr 2011/12 machte Schuler einen Umsatz von 1,23 Milliarden Euro und beschäftigte weltweit 5500 Mitarbeiter. Für Andritz, den nach eigenen Angaben weltweit führenden Lieferanten unter anderem von Anlagen für Wasserkraftwerke, arbeiten rund 17 700 Menschen.




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