Hess setzt nach Manipulationsverdacht auf neue Führung

Villingen-Schwenningen (dpa/lsw)  Nach dem Verdacht der Bilanzmanipulation hat der börsennotierte Schwarzwälder Leuchtenhersteller Hess eine Rückkehr der früheren Eigentümerfamilie ins operative Geschäft vorerst ausgeschlossen.

«Hess ist kein Familienunternehmen mehr, sondern eine an der Börse notierte Firma», sagte eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage. Dies habe der neue Vorstandschef Till Becker am Freitag in seiner ersten Betriebsversammlung deutlich gemacht. Er erteilte damit dem früheren Geschäftsführer und Gründersohn Jürgen Hess eine Absage.