Baden-Württemberg mit am stärksten von Krise betroffen

München/Stuttgart - Die Wirtschaftskrise hat nach einer Studie die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern am härtesten getroffen. Dagegen seien die Länder Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin eher glimpflich davongekommen, ergab die Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) nach einem Bericht der „Passauer Neuen Presse“ vom Samstag. Besonders betroffen seien Regionen und Standorte mit einer hohen Exportquote und einer starken Metall- und Elektroindustrie. Diese galten in den vergangenen Jahren als Erfolgsgaranten, kämpfen aber nun mit wegbrechenden Exportumsätzen und Kurzarbeit.

Innerhalb Baden-Württembergs sind nach der IW-Studie am heftigsten Tuttlingen, der Enzkreis, Biberach, Göppingen, der Bodenseekreis, der Zollernalbkreis, Esslingen und Rottweil betroffen. In Bayern bildet Schwaben das Schlusslicht, Oberbayern bleibt auch in der Krise am stabilsten.

Das IW hatte für die Untersuchung im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft alle Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland befragt. Die Zahlen zeichnen die Entwicklung am lokalen Arbeitsmarkt und die Umsatzentwicklung der örtlichen Unternehmen nach. lsw



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