Verkehrsministerium sieht Raser-Initiative kritisch

Berlin/Heilbronn  Das Bundesverkehrsministerium hat ablehnend auf den Vorstoß aus Nordrhein-Westfalen reagiert, die Teilnahme von illegalen Autorennen mit Haftstrafen und dem Verlust des Fahrzeugs zu ahnden.

Illegales Autorennen
Der Vorstoß aus Nordrhein-Westfalen, illegale Autorennen härter zu bestrafen, ist umstritten. Foto:  

Der Parlamentarische Staatssekretär Norbert Barthle (CDU) sagte der Heilbronner Stimme: „Mehr Kontrollen und intensivere Präsenz der Polizei wirken abschreckender als ein hohes Strafmaß.“ Zu der Initiative, die dem Vernehmen nach in mehreren Bundesländern auf Zustimmung stößt, sagte Barthle: „Ich sehe diesen Vorstoß kritisch.“

Dagegen signalisierte der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) Unterstützung: „Die illegalen Autorennen bereiten mir seit einiger Zeit große Sorgen. Wir brauchen härtere Strafen mit abschreckender Wirkung“, sagte Hermann der Heilbronner Stimme

Bislang ist die Beteiligung an illegalen Rennen eine Ordnungswidrigkeit, die mit 400 Euro und einem Monat Fahrverbot bestraft wird. kk/spr

 

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