Polizei sorgt sich wegen möglicher Gewalt bei S21-Protest

Der Stuttgarter Polizeipräsident Thomas Züfle befürchtet mehr Radikalität und Gewalt bei kommenden Stuttgart-21-Einsätzen. «Die Entwicklung innerhalb des Protestes gegen Stuttgart 21 vor dem kommenden Polizeieinsatz im Schlossgarten bereitet mir Sorge», sagte er laut Mitteilung vom Donnerstag.

Stuttgarter Polizeipräsident, Thomas Züfle
Züfle sorgt sich um Gewalt bei S21-Einsätzen. Foto: Marijan Murat/Archiv 

In Internetforen von Gegnern des geplanten Tiefbahnhofs, aber auch bei Demonstrationen werde zu mehr Härte aufgerufen. Bei der Planung für kommende Einsätze müssten die «vermehrt auftretenden Handgreiflichkeiten» berücksichtigt werden, sagte Züfle.

Die Grenzen des friedlichen Protests seien etwa bei der Rodung der Bäume am Wagenburgtunnel überschritten worden. Auch bei Demonstrationen sei eine höhere Gewaltbereitschaft zu beobachten. Polizisten würden beleidigt und bewusst angerempelt, Autofahrer und Linienbusse von Demonstranten behindert. Die Stuttgart-21-Camper hätten mittlerweile einen Schutzwall um ihr Zeltlager errichtet. Ernste Sorgen mache der Polizei der Fund eines funktionsfähigen Molotow-Cocktails bei einem Einsatz Mitte Januar.




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