Minister Rech will „abartige“ Killerspiele abschaffen
Stuttgart - Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU) lehnt weitere Verschärfungen des Waffenrechts ab, will sich aber für ein Verbot von Killerspielen stark machen.
Kommentare
12 Kommentare-
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shikkaman
(67) am 03.03.2010 13:55 Uhr
Kniefall vor der Waffenlobby
Wow! Computerspiele verbieten und Schußwaffen weiterhin an Zivilisten verkaufen...da fühlt man sich doch gleich viel sicherer.
Dieser Rech gehört aus dem Amt gejagt! -
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datenkrake
am 03.03.2010 15:06 Uhr
Unlogik
Wenn er bei echten Waffen auf die Verantwortung von Vereinen und Verbänden setzt, warum dann nicht auch bei digitalen Waffen?
Tausende Computerspieler - alles potentielle Amokläufer. Dabei spielten gar nicht alle Amokläufer Waffen-Spiele. Und wenn ein Erwachsener mordet? Dann heißt das einfach nur... Familiendrama. -
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Florena
am 03.03.2010 16:51 Uhr
Eindeutig Waffenlobbyist
Herr Rech beweist wieder einmal wie käuflich doch die CDU-Minister sind.
Die einen werden von der Waffenlobby gekauft, damit die Waffengesetze weiterhin unkontrolliert in den Gesetzesbüchern oxidieren wärend andere CDU-Minister gegen Geld kleine Kaffeekränzchen mit Sponsoren abhalten.
Das nach Winnenden noch weitere Leute die im übrigen in Schützenvereine Mitglied waren andere Menschen erschossen haben (z.B. der Rentner im Landgericht Landshut / ein Jäger der seine Ex-Frau und seine Kinder mit der Dienstwaffe erschoss) scheint dem Herrn Rech entweder durch seine positive Einstellung gegenüber dem Schießsport nicht zu interessieren oder die €€€ haben seinen Blick getrügt.
Er hält die Bürger für so verantwortungsvoll, dass er ihnen ohne mit der Wimper zu zucken eine Knarre in die Hand legen würde, aber hält im Gegenzug die Menschen nicht für fähig mit Videospielen umzugehen.
Somit reiht sich Herr Rech bei anderen Politikern wie Bosbach,Schünemann,Herrmann,Stoiber und Beckstein ein, die folgendes Motto folgen "Echte Waffen YEAH, virtuelle BÄH".
Doch traurig ist auch noch, dass Leute wie Herr Rech doppelt abkassieren!
Erst durch die Waffenlobby und anschließend durch Presseauftritte, Interviews und in Herrn Rechs Fall sogar noch einen obersten Stuhl in einer Stiftung.
Aber ich wette, sobald die ominösen "Killerspiele" verboten sind, drehen Herr Rech und all die anderen den Opfern den Rücken zu und gehen mit ihren Freunden aus der Waffenlobby eine Runde "Schießkinospielen" in Niedersachsen, wo Schünemann vor einigen Jahren eines hat bauen lassen. -
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Jagdazubi
am 03.03.2010 18:24 Uhr
Wer ist die Waffenlobby in Deutschland?
@Florena
jetzt nennen Sie bitte Roß und Reiter: Wer ist die Waffenlobby im Bereich des bürgerlichen Waffenbesitzes (Feuerwaffen) hier in Deutschland?
Von dem Absatz an Jäger und Schützen hier in Deutschland kann keine Waffenschmiede mehr leben. Im Gegenteil unser Land ist einer der führenden Waffenexporteure.
Ich musste auf ein Jagdgewehr aus deutscher Produktion zwei Monate auf den dazugehörigen Wechsellauf ein habes Jahr warten. Das wäre in einem Land wie den USA mit Waffenlobby(!) ein absolutes NO GO! -
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donnerherz
am 03.03.2010 19:01 Uhr
Ein Politiker halt...
und genau wie die meisten Politiker immer bestrebt, sich am vermeintlichen Wählerwillen zu orientieren.
Nach Winnenden bis zur Bundestagswahl 2009 droschen er und seine Parteifreunde im Einklang mit den Medien nach Kräften ein auf die legalen Waffenbesitzer. Man ließ sogar die Opfer-Angehörigen in politischen Gremien mitwirken, ja - machte sich deren - wie so oft durch keinerlei Sachkenntnis getrübten - Gesetzesverschärfungsvorstellungen zu eigen und versuchte diese mit aller Macht durchzusetzen, was jedoch nur zum Teil gelang. Ein Vorgang, der seinesgleichen sucht in der deutschen Politik der Nachkriegszeit.
Nach herben Stimmenverlusten bei der Bundestagswahl ging dann manchen Herren so langsam ein Lichtlein auf, daß man anscheinend aufs falsche Pferd gesetzt habe. Legale Waffenbesitzer sind gern genommene Prügelknaben der Nation - wie "Killerspiele"-Gamer, Paintballer, Kampfhundebesitzer und andere gesellschaftliche Randgruppen ebenso. Aber sie und ihre Familien sind auch Wähler.
Und mit denen will man es sich im Hinblick auf die nächste Landtagswahl in BW nicht verscherzen (siehe auch das derzeitige Kasperletheater um die Steuerhinterziehungs-CD - aus denselben Gründen).
Übrigens: die angeblich vielen "Beanstandungen" bei den derzeitigen rechtswidrigen Vor-Ort-Waffenaufbewahrungs-Kontrollen in Baden-Württemberg kamen nicht etwa - wie von offizieller Seite behauptet - durch "verdachtsunabhängige" (also zufällige) Auswahl zustande, sondern Anweisung an die Waffenbehörden, gezielt mit Schwerpunkt Alt-Besitzer und Erben zu kontrollieren. Daß dieser Personenkreis meist fortgeschrittenen Alters oft nicht mehr auf aktueller Höhe des Gesetzes ist, war vorhersehbar.
Deshalb darf man aber nicht die angeblich vielen "Beanstandungen" (welcher Art genau, blieb uns die offizielle Seite bisher schuldig) als repräsentativ für alle legalen Waffenbesitzer betrachten.
Doch genau das wird von Herrn Rech und Co. behauptet. Also von "Kniefall vor der Waffenlobby" keine Spur... -
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Lupus_der_Wolf
am 03.03.2010 19:20 Uhr
Wer definiert dann "Killerspiele" - Herr Rech und...
...dann gehört auch bald das gulte alte Moorhuhn-Spiel dazu. Es zeigt mal wieder, dass man mit unfundierten Grundlagen ein paar Stichwörter von der Politik in die Öffentlichkeit skandiert werden, ohne sich richtig Gedanken zu machen. Ein Sinsheimer Bauunternehmer hat 20 (in Worten "zwanzig") scharfe Schusswaffen zuhause - aber er ist ja in einem Schützenverein gewesen und hat bestimmt regelmäßig mit allen 20 Waffen geschossen. Für was brauch jemand 20 Schußwaffen zuhause - aber dies ist bestimmt nicht halb so gefährlich, wie ein Killerspiel am PC - das gehört natürlich gleich verboten. Die Spielehersteller, von denen es sowiso nur noch sehr wenige in Deutschland ansässig sind, haben leider keine Lobby im Gegensatz zu den Schützenvereinen und den Waffenherstellern.
Aber mit so einer Äußerung kann man natürlich auch von der derzeitigen Diskussion um den willentlich unterlassenen Ankauf einer CD-ROM mit Daten von Straftätern ablenken. -
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lars
(41) am 03.03.2010 22:00 Uhr
Seufz
wie weit wollen sich den die Politiker noch von der Realität entfernen
Nicht jeder der Waffen besitzt ist ein Krimineller oder wird es und nicht jeder der Computerspiele spielt ist "abartig"
Aber man sieht es ja an dem sinnvollen Alkoholverbot oder an der pauschalisierung von Hartz4 Empfängern oder Migranten
Sicher gibt es in den oben genannten Sparten den einen oder anderen oder wegen mir auch mehr Verbrecher ...
Aber das ist alles blinder Aktionismus der nur von einem Ablenkt
"Die haben alle keine Ahnung" und labern irgendeinen Mist
und mit sinnlosen Verboten erreicht man so gut wie garnix vor allem wenn sie von Menschen mit krimineller Energie sowieso umgangen werden können
Die sollen sich mal lieber um Ganztagsbetreuung und Ganztagsschulen kümmern das würde vermutlich gesellschaftlich mehr bringen
und ein Schulfach in Richtung Ethik/Benehmen/soziales Verhalten im Alltag
würde vielleicht auch nicht schaden
Aber solange uns die Medien vorgaukeln was toll ist ,Schön sein,toll sein,andere beleidigen (siehe Bohlen,Klum&Co) muss man sich nicht wundern das es so abgeht
Ich denke das die Bild,RTL usw mehr Schaden anrichten als alle PC Spiele zusammen ,,,,,
Wären doch nur alle Politiker so integer wie Frau Kässmann und würden abtreten wenn sie offensichtlich Mist bauen
Ich frage mich wie lange das noch gut gehen kann ... -
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Steuerzahler
am 04.03.2010 01:37 Uhr
Ballerspiele
Bravo Herr Rech warum Verbieten sie nicht auch geich unsere BUNDESWEHR da wird man doch zum TÖTEN Ausgebildet mit allem was dazu Gehört !!! Im vergleich zu BALLERSPIELEN . Auch Computerspieler sind WÄHLER leider vergessen Politiker das nach WAHLEN schnell wieder !!!!
-
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mvoelkel
(24) am 04.03.2010 08:04 Uhr
Herr Rech
und sein reinster Populismus KLICK um -Zitat aus Wikipedia-
„Nähe zum Volk“ bemühte Politik, die Unzufriedenheit, Ängste und aktuelle Konflikte für ihre Zwecke instrumentalisiert, indem sie Gefühle anspricht und einfache Lösungen vorstellt. Verantwortungsbewusstsein und Realisierbarkeit bleiben dabei weitgehend außer Acht.
Trotz dem "wähle" ich -auch- Sie, Herr Rech,
damit Sie die Möglichkeit bekommen, "Ihre über Jahre verfolgten Ziele" in der Landespolitik
zu verwirklichen ...
Sie sollen -auch- mit dabei seien beim Offenbarungseid KLICK - 10 Auf diesen Kommentar antworten
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saporo
(47) am 04.03.2010 13:33 Uhr
ich bin dafür
das man weltfremde dumm plappernde Politiker die 0 Plan haben einfach abschafft, wegrationalisiert.
Es gibt hierfür genug Beispiele in der Bundesregierung.
Hat schon einmal jemand mitbekommen wie schnell ein jeweiliger Minister ein Resort übernimmt.
Erst ist der Minister des Innern dann Finanzminister um mal ein Beispiel zu nennen.
Das nenne ich mal ein Schnellstudium in Wirtschaftspolitik und Recht und Ordnung, da bleibt doch wieder etwas auf der Strecke, da kann schon mal passieren das 100.000 DM in der Jackentasche vergessen werden.
Vergleiche mit lebenden Personen sind erwünscht. -
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Schlagloch
am 05.03.2010 16:39 Uhr
Waffen, ja! Spiele, nein!
Na klasse! Ballerspiele werden verboten weil sie ja vielleicht dazu führen könnten, dass man ja auf echte Menschen schießt. Aber Spiele in denen man illegale Straßenrennen fährt bleiben auf dem Markt! Nein, wer würde denn auf die Idee kommen Straßenrennen zu fahren! Ich finde das ist eine Frechheit.
Würden diese Leute, die solche Gesetze verabschieden selbst einmal solche Spiele spielen, wer weiß vielleicht würden ja manche ihre Meinung ändern...
Wir werden ja sehen in welche Richtung sich diese Sache noch entwickelt...
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