Strobl will Familiennachzug weiter untersagen

Stuttgart (dpa/lsw)  Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) will subsidiär geschützten Flüchtlingen auch weiterhin den Familiennachzug untersagen. «Ich habe persönlich, rein menschlich, großes Verständnis für jeden, der seine Familie nachholen möchte»,

sagte Strobl der «Stuttgarter Zeitung» (Freitag). Verantwortliche Politik müsse aber «das Ganze im Blick haben». Die Bundesregierung hatte Flüchtlingen mit einem subsidiären Schutzstatus, deren Aufenthaltserlaubnis nach dem 17. März 2016 erteilt wurde, den Familiennachzug für zunächst zwei Jahre untersagt. Strobl sei für eine Verlängerung dieses Verbots, hieß es im Ministerium. Von dem Verbot seien in Baden-Württemberg etwa 15 400 Menschen betroffen.