Innenministerium und Heidelberg schließen Partnerschaft

Heidelberg (dpa/lsw)  Im Kampf gegen Kriminalität im öffentlichen Raum in Heidelberg hat die Neckarstadt mit dem Innenministerium eine sogenannte Sicherheitspartnerschaft geschlossen. Oberbürgermeister Eckart Würzner (parteilos) und Innenminister Thomas Strobl (CDU) unterzeichneten am Freitag in Heidelberg ein entsprechendes Abkommen.

Einsatzkräfte der Polizei stehen vor einem Hotel
Einsatzkräfte der Polizei stehen vor einem Hotel in Heidelberg. Foto: R. Priebe/PR-Video/Archiv

Konkret vereinbarten beide Seiten unter anderem ein Aufstocken des Kommunalen Ordnungsdienstes von aktuell 16 auf 20 Stellen. Das für Heidelberg zuständige Polizeipräsidium Mannheim fasst zudem eine höhere Präsenz in der Romantikstadt ins Auge. Schwerpunkte sind die Altstadt und der Bereich der Neckarwiese. Am Fluss erarbeite die Kommune zudem ein «Beleuchtungskonzept Neckarwiese», sagte Würzner.

«Wir haben dringenden Handlungsbedarf - die Kriminalitätsbelastung ist in Heidelberg deutlich gestiegen», betonte der Oberbürgermeister. Mit der Partnerschaft hätten beide Seiten Maßnahmen vereinbart, um auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken.

«Wir setzen zusätzliche Polizistinnen und Polizisten aus dem Polizeipräsidium Einsatz ein - so viele wie nötig, um Altstadt und Neckarwiese wieder zu einem ganz sicheren Pflaster zu machen», sagte Strobl. Es gehe weniger um Zahlen, als um den gezielten Einsatz. «Wir machen das maßgeschneidert, passgenau, orientiert an der jeweiligen Lage und an der tatsächlichen Aufgabe», betonte der Minister.

Auch das Landeskriminalamt will die Sicherheit in der weltberühmten Touristenstadt stärken. Das betreffe unter anderem die Unterstützung der Kriminalpolizei bei der Bekämpfung von Autoaufbrüchen, Drogenkriminalität und Wohnungseinbrüchen, hieß es.