Abzug der US-Truppen - Mannheim präsentiert Projektideen

Mannheim setzt bei der künftigen Nutzung der Konversionsflächen nach dem Abzug des US-Militärs auf die Beteiligung der Bürger. Die Stadt präsentierte am Freitag das sogenannte Weißbuch, das auf 180 Seiten Projektideen von Bürgern,

Vereinen, Experten und gesellschaftlichen Akteuren für die Stadtentwicklung in Mannheim enthält. «Das Weißbuch eröffnet einen anderen Blick auf die großen Herausforderungen und die Chance der Konversion und es zeigt, wie es funktionieren kann, im echten Dialog mit der Bürgerschaft langfristige Strategien und Maßstäbe zu entwickeln», sagte Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD). Zwei Visionen stehen laut OB im Mittelpunkt bei der Umwandlung der ehemaligen Militärflächen. «Die eines Grünzugs um die Stadt herum sowie eine Ingenieurs- und Campusmeile», sagte der SPD-Politiker.

Das Weißbuch enthält Projektideen von über 100 Beteiligten und 70 Experten wie etwa das Konzept der Studentengruppe SIFE - Students in free enterprises - ein Mehrgenerationenhaus zu eröffnen, sowie die Idee, ein arabisches Kulturzentrum in Mannheim zu etablieren. Die Stadt will sich auch für die Bundesgartenschau im Jahr 2023 bewerben.

Im Rahmen des Abzugs der US-Streitkräfte werden bis zum Jahr 2015 rund 510 Hektar Fläche auf dem Gelände der acht US-amerikanischen Kasernen in Mannheim frei. Der Großteil der Flächen gehört derzeit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA), von der die Stadt die Flächen erwerben will. Der Oberbürgermeister verspricht sich gute Chancen für die Stadt, die gesamten Flächen zu erwerben, sagte der SPD-Politiker.




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