Kretschmann: S21-Demos nicht sinnvoll
Stuttgart - Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann hält nach der Volksabstimmung Demonstrationen gegen das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 für nicht mehr "zielführend". Bahnchef Grube will versuchen, die Gegner für S21 zu gewinnen.
Kommentare
12 Kommentare-
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FriendofEarth
am 04.12.2011 16:09 Uhr
Pressewüste
Hey, soweit kommt es noch, dass wir in der sogenannten "Heilbronner Stimme" lesen müssen, was die sogenannte "Bild am Sonntag" schreibt.
Aber jetzt mal im Ernst: Kretschmann hätte schreiben lassen sollen, dass Demonstrationen "vorläufig" nicht sinnvoll sind. Das Projekt S21 wird durch die verlorene Volksabstimmung keinen Deut besser - es bleibt ein miserabel geplanter Rückbau von Infrastruktur. Grubes Vorstellungen sind vor diesem Hintergrund schlicht und drollig. Will er die Leute persönlich einseifen und vollsülzen? Wenn er sie dabei als "Wutbürger" diffamiert, zeigt das nur, dass er nichts verstanden hat. - 2 Auf diesen Kommentar antworten
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henschel
am 04.12.2011 17:13 Uhr
Verstanden ist das ist hier wirklich die Frage!
Verstanden habe ich im Moment, Grube und MitstreiterInnen wollen jetzt Kretschmann und Co. einlullen und sich aus den Vereinbarungen stehlen und nichts mehr von dem wissen, was vor der Volksabstimmung zu vollmundig versprochen worden ist!
Dem gilt es absoluten Einhalt zu gebieten. Nicht nur die Gegner haben sich an Vereinbarungen und demokratischen Entscheidungen zu halten! Es gilt immer für beide Seiten, wenn man es redlich meint!
Es gilt der einstimmige Landtagsbeschluss keine Mehrkosten zu übernehmen!
Es gilt die vereinbarte Baumumpflanzung-Aktion durchzuführen, auch wenn dies offensichtlich mehr als problematisch ist. Vor der Abstimmung wurde uns da was ganz anderen mitgeteilt!
Also wie vereinbart und zugesagt liefern, ansonsten muss dagegen protestiert werden. Die Zeiten, wie früher, wo man erst einen Beschluss mit allerlei Tricks und Wählertäuschen durchdrückt und hinterher dann macht was man will, sind nun erstmal vorbei!
Aktuelles Beispiel: Saarlandstraße in Heilbronn. Dies soll nun alles nicht mehr gelten, nur weil die Buga wichtiger ist! So erzeugt und provoziert man Widerstand in der Bevölkerung! -
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henschel
am 04.12.2011 17:15 Uhr
Grube kann die Gegner gewinnen.....
wenn er vereinbarungsgemäß abliefert und nicht weiter Tricks und täuscht!
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Prellbock
am 04.12.2011 17:41 Uhr
Kretschmann hat verstanden...
und bei mir Pluspunkte gesammelt. Ich bin kein Grün-Wähler aber er hat verstanden. Das Volk hat entschieden und er steht ohne Wenn und Aber dahinter. So gesehen bin ich froh, dass es so gelaufen ist, die schwarze Riege hat nie wirklich verstanden, wo den BaWü`s der Schuh drückt bzw. haben das einfach ignoriert.
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Jo65
am 04.12.2011 19:32 Uhr
Gar nix verstanden
hat der Herr Kretschmann.
Der Schwarze Peter liegt nun beim Volk und er ist 'raus aus der Verantwortung, so wie er es wollte und wie es die Grünen seit jeher betreiben.
Jetzt kann er seinen Verpflichtungen nachkommen, ohne seine Gefolgschaft zu verprellen.
Und das Ganze Kasperltheater hat den Steuerzahler zig Millionen gekostet! -
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aufmerksamer
am 04.12.2011 18:13 Uhr
Nach wie vor gilt: Kopf bleibt oben
Nach wie vor gilt: Kopf bleibt oben
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henschel
am 04.12.2011 19:02 Uhr
Ohne Wenn und Aber kann nicht funktionieren!
Das würde bedeuten, die Gewinnerseite kann nun machen was Sie will und behaupten, alles sei demokratisch entschieden worden. Das kann es nun wirklich nicht sein, da auch Mehrheitsentscheidungen auf deren Basis auch dann tatsächlich umgesetzt werden! Eine Mehrheitsentscheidung ist kein Freibrief, wie bisher immer wieder geschehen ist, auch wenn es total gegen die eigentliche Entscheidung geht!
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logischdenker
am 04.12.2011 21:08 Uhr
Wenn ich die Kommentare lese.....
.....habe ich den Eindruck, dass in Baden- Württemberg keiner mehr an Demokratie glaubt. Der Schwarze Sumpf hat dazu beigetragen, dass den Politikern keiner mehr was zutraut. Und dieselben haben aus Prinzip wieder dasselbe gewählt, obwohl sie offensichtlich kein Vertrauen in die bisherige Politik hatten. Kretschmann hat von Anfang an mit offenen Karten gespielt und ehrliche Politik gemacht. Komisch, dass ihm nur aus Prinzip nicht geglaubt wird.
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henschel
am 04.12.2011 21:45 Uhr
So ist es bei einer Wahl zwischen Pest und Cholera
Dennoch bin ich da nicht so pessemistisch und ich glaube sehr wohl an unsere Demokratie. Ich und manch anderer hat aber große Zweifel ob in der Vergangenheit immer redlich mit dieser umgegangen worden ist und auch weiterhin wird.
Wir haben nun die Möglichkeit dies genau zu verfolgen und auf erneute Missbräuche explezit hinzuweisen oder anders gesagt: "Der Weg ist das Ziel"! -
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Teufelskruste
am 05.12.2011 11:47 Uhr
Kretschmann springt über die Grube
Die Demos nach der VA gelten nun mehr als Demokratieverweigerung. Sie sollen nicht mehr stattfinden aus Sicht der Mehrheit. Und vor allem aus Sicht der Leute denen der Baubeginn des Projekts am Herzen der Brieftasche liegt.
Keine Demos bedeutet gleichzeitig, dass jegliche kritische Sichtweisen verschwinden. Und die ist jetzt erst recht gefragt. S21 soll kommen und kurz vorher sollen noch die letzten Gegner auf Tunnelkurs gebracht werden. Denn Grube weiss natürlich, dass er seine Seite des Vertrages nicht einhalten kann, vor allem nicht S21plus, welches ebenfalls vereinbart wurde. Darüber verliert er keine Worte mehr...über das Plus. Welches ein weiterer Passierschein für die Bahn war auf dem Weg zu Realisierung des Projekts.
MP Kretschmann soll ihm nun einen Blankoscheck ausfüllen. Damit die Sprechklausel irgendwann zu einem Monolog werden kann. Die Bahn liest die vielen, vielen Zusatzkosten vor und die anderen notieren diese in ihren Notizblöcken und trinken den kostenlosen Kaffee. -
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Abstatter
(61) am 05.12.2011 17:23 Uhr
S 21
-Kretschmann hält nach der Volksabstimmung Demonstrationen gegen das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 für nicht mehr zielführend .-
Aha!
Das ist nichts Neues und den Befürwortern schon lange klar.
Nur, jetzt Herrn Kretschmann für seine –Einsicht- zu loben, schlägt dem bürgerlichen Fass den Boden raus.
Gerade die Grünen haben doch den Protesten Vorschub geleistet und ein jeder durfte sich in dem Dunstkreis -wie die Sau -benehmen.
Auf dem Rücken (unserer) der Polizei und den Ordnungskräften wurden 100 Demos von den –ach so gut informierten und selbst ernannten Finanz und Verkehrsexperten –durchgeführt, denen man schon von weitem, fehlender Einsicht ansieht.
Denen geht es nicht um einen Bahnhof, sondern um bürgerlichen Ungehorsam, vermischt mit einer unsäglichen Arroganz, gegenüber dem Ergebnis der Volksabstimmung.
Wenn man leichtfertig Begriffe wie –Demokratieverweigerung- in Anspruch nimmt, erscheinen mir deren Nutzer als politische Irrläufer, die keinerlei Kenntnisse von Diktaturen oder sozialistischen Staatsformen besitzen.
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