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Keppler verzichtet auf Abfahrtstest
Der angeschlagene Skirennfahrer Stephan Keppler hat auf das zweite Abfahrtstraining beim Ski-Weltcup im russischen Krasnaja Poljana verzichtet.
Bei der Premierenfahrt hatte sich der 29 Jahre alte Ebinger erneut das rechte Knie verletzt. «Er hat Probleme mit der Patellasehne», berichtete Alpin-Direktor Wolfgang Maier. «Wir wollten es ohne Spritzen probieren, aber es ging einfach nicht.»
Keppler hatte angekündigt, für einen Start am Samstag auf schmerzstillende Mittel zurückgreifen zu wollen. Er plagt sich bereits seit Ende vergangenen Jahres mit einem Patellaspitzensyndrom herum. «Wenn er morgen nicht fahren kann, dann macht es auch keinen Sinn, ihn im Rennen starten zu lassen», sagte Herren-Cheftrainer Karlheinz Waibel.
Das Training wurde nach 36 Startern wegen Nebels abgebrochen. Die deutlich schnellste Zeit fuhr erneut Hannes Reichelt, der aber wie am Vortag ein Tor ausließ. «Die Sicht im oberen Teil war schlecht», berichtete der Österreicher, «oben ist es ein enger Super-G. Die Abfahrt ist eine Challenge.» Als zweiter deutscher Teilnehmer absolvierte Andreas Sander nach dem Abbruch nur den unteren Teil der Olympia-Strecke von Sotschi 2014. «Ich konnte heute schon etwas mitnehmen, morgen will ich die Linie etwas mehr auf Zug fahren», kündigte der Ennepetaler für das Abschlusstraining am Freitag an.
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