Einspringen für Olympia: Schuster erhofft Top-5

Von Eric Dobias, dpa

Bei der Skisprung-Party in Willingen wollen Martin Schmitt Co. endlich wieder einen Podestplatz feiern und sich mit Top-Ergebnissen das nötige Selbstvertrauen für die Medaillen-Mission in Vancouver holen.

Springer-Coach
Bundestrainer Werner Schuster will zeitig für Klarheit bei der Nominierung der Springer sorgen. 

Die Olympia-Generalprobe im Sauerland ist für die DSV-Springer zugleich eine interne Ausscheidung um die vier Startplätze für die erste Entscheidung bei den Winterspielen in einer Woche. «Ich werde nach den letzten Eindrücken zwei, drei Springer fix für den Wettbewerb auf der Normalschanze benennen, bevor wir in den Flieger steigen», sagte Bundestrainer Werner Schuster der Deutschen Presse-Agentur dpa.

«Ich bin ein großer Fan davon, zwei, drei Springern rechtzeitig das Vertrauen zu geben und nur ein, zwei Plätze ausspringen zu lassen. Man kann sich auch zu Tode qualifizieren, deshalb werde ich vorher für Klarheit sorgen», kündigte Schuster an. Allerdings wird er sich nur für den Wettkampf auf dem kleinen Bakken festlegen. Wer auf der Großschanze und im Team-Wettbewerb zum Einsatz kommt, wird der Coach erst vor Ort entscheiden.

Die Messlatte liegt hoch, denn Schuster erwartet beim Finale der Team-Tour, dass seine fünf Auserwählten für Vancouver den Aufwärtstrend der vergangenen Tage fortsetzen. «Wir wollen kompakt der Spitze näher rücken und im Einzel die Top 5 angreifen. Es wäre wichtig, einen weiteren Schritt nach vorn zu machen, um mit einem guten Gefühl ins Flugzeug zu steigen», sagte Schuster.

05.02.2010


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