Die neue Bindung von Olympiasieger Simon Ammann

Im Skisprung gibt es zwei Bindungssysteme. Vom Internationalen Skiverband FIS sind das Band- sowie das Rohrsystem als regelkonform genehmigt worden. Simon Amman trat in Whistler mit einer Bindung an um die in die Konkurrenz beneidet.

Neue Bindung
Der finnische Tüftler Ilkka Tuomikoski hat die Ammann-Bindung erfunden. 

Bei der Bindung des Doppel-Olympiasiegers Ammann ist der der normalerweise starre Verbindungszapfen, der den Schuh mit dem Ski an der Ferse verbindet, gebogen. Der Österreichische Skiverband (ÖSV) beanstandete dies, weil die Neuerung vor der Saison nicht angemeldet worden sei.

Die Jury unterzog Ammanns Ski nach der Qualifikation für den Großschanzen-Wettbewerb einer genauen Kontrolle und stellte keinen Regelverstoß fest. Bundestrainer Werner Schuster ist davon überzeugt, dass die Bindung «definitiv aerodynamische Vorteile» bringt. Zudem kann ein Springer dadurch schneller in sein Flug-System kommen.

Entwickelt wurde die wegen ihrer Krümmung sogenannte Bison-Bindung vom finnischen Tüftler Ilkka Tuomikoski. Laut Ammann wurde sie bereits im Vorjahr von einem Springer aus Finnland und einem Österreicher getestet. Auch Ammanns Landsmann Andreas Küttel ist in dieser Saison bereits damit gesprungen - allerdings ohne durchschlagenden Erfolg.

21.02.2010


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