Olympische Winterspiele 12. - 28.02.10
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Szymkowiak: «Ich kann immer gut schlafen»
Kerstin Szymkowiak und Anja Huber haben mit Silber und Bronze die ersten Medaillen der deutschen Skeleton-Fahrer bei Olympischen Winterspielen eingefahren.
Sie mussten sich in Whistler nur der siegreichen Britin Amy Williams geschlagen geben und feierten ihren größten sportlichen Erfolg. Danach sprachen Szymkowiak und Huber mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.
Sie haben den Bann gebrochen und die ersten olympischen Medaillen für die deutschen Skeleton-Fahrer geholt. Wie schwer fiel dieser Erfolg?
Szymkowiak : «Ich habe gehofft, dass ich bei meinen ersten Winterspielen eine Medaillenchance habe. Ich war mit meinen Läufen hier ganz zufrieden. Es hat zu Silber gereicht, es war also nicht so schlecht. Amy Williams war hier einfach unschlagbar, sie hat verdient gewonnen.»
Huber : «Ich habe vor dem letzten Lauf nicht mehr damit gerechnet, dass ich als Fünfte noch in Reichweite der Medaillen liege. Deshalb wollte ich im vierten Lauf einfach nur Spaß haben. Jetzt bin ich sehr glücklich, doch noch eine Medaille gewonnen zu haben.»
Wie haben Sie die ungewohnte Nacht zwischen den Durchgängen verbracht, wie aufgeregt waren Sie?
Szymkowiak : «Meine Mama hat immer gesagt: Wenn es ins Bett geht, wird geschlafen. Und ich kann immer gut schlafen.»
Huber : «Ich bin in den vergangenen Monaten grundsätzlich mit dem Strecken-Video der Bahn, das ich auf meinem Handy gespeichert habe, ins Bett gegangen. Da mag sicherlich etwas Aberglaube mitspielen, aber es hat sich ja ausgezahlt.»
Wie hart war das Rennen auf der in Verruf geratenen Hochgeschwindigkeitsbahn von Whistler?
Szymkowiak : «Wir waren nach den ganzen Vorkommnissen gut darauf vorbereitet, dass immer etwas passieren kann.»
Huber : «Ohne Fehler ist hier keine runtergekommen. Meine Fahrten am ersten Tag waren solide, aber eigentlich nicht das, was ich wirklich kann. Zum Glück hat es am Ende gereicht.»
Interview: Michael Fox und Frank Kastner, dpa
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