Sauerbreij holt Gold im Parallel-Riesenslalom

Snowboarderin Nicolien Sauerbreij ist Olympiasiegerin im Parallel-Riesenslalom. Die Niederländerin bezwang in Cypress Mountain im Finale die Russin Ekaterina Iljuchina.

Ausgeschieden
Amelie Kober kurvt mit ihrem Board um die Fahnen. 

Bronze ging an die Österreicherin Marion Kreiner. Selina Jörg aus Sonthofen wurde Vierte. Anke Karstens (Bischofswiesen) belegte Platz fünf, die Olympia-Zweite Amelie Kober aus Miesbach landete auf Platz acht, Isabella Laböck (Klingenthal) auf Rang 15.

Vier Jahre nach Olympia-Silber war für die bei den Vancouver-Spielen nicht ganz so fabelhafte Amelie Kober im Viertelfinale nach einem Sturz im zweiten Lauf Endstation. «Es war extrem schwierig, aber es war auch einfach nicht mein Tag», gab die Polizisten, der auch eine ganze Kollektion von mitgebrachter Kuscheltiere und Glücksbringern nichts half, zu.

Als erste blieb Isabella Laböck im Achtelfinale auf der Strecke. «Das muss man erst einmal verarbeiten, dass Olympia gelaufen ist. Die eine Chance habe ich versemmelt, aber ich bin ja noch jung», sagte die 23-Jährige, die Platz 15 belegte. Allerdings haderte sie mit dem völlig vom Regen durchweichten Hand und meinte: «Warum sind wir keine Hallensportler?»

Die Bedingungen auf der Piste am Cypress Mountain waren tatsächlich extrem schlecht. Dauerregen, Nebel und eine harte, unebene Piste erschwerten die Jagd nach den drei Medaillen. «Solche Bedingungen hatten wir noch nie und die Sicht war auch blöd», berichtete Selina Jörg, der im kleinen Finale ein Sturz im ersten Lauf Bronze kostete.

26.02.2010


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