Curlerin Schöpp: Aberglaube statt Zickenkrieg

Deutschlands größte Olympia-Zicke? Curlerin Andrea Schöpp wischt den Vorwurf beiseite. Vor laufender Fernsehkamera war ihr in Vancouver ein «Ach, Scheiße» herausgerutscht, als sie erfuhr, dass Skirennfahrerin Maria Riesch Gold in der Kombination gewonnen hatte.

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Curlerin Andrea Schöpp schreit einem Stein hinterher. 

Skip Schöpp verstand die Aufregung nicht, die sie damit auslöste. Sie habe aus reinem Aberglauben in der Pause ihres Spiels so reagiert: «Denn immer wenn Maria ein Rennen gewinnt, verlieren wir - und so war es an dem Tag auch wieder», sagte Schöpp der Deutschen Presse-Agentur dpa. Gegen Gold-Favorit Kanada verloren die Curlerinnen im Extra End 5:6.

Von Antipathie keine Spur: Schöpp und Riesch wohnen beide in Garmisch-Partenkirchen. «Ich kenne sie, seit sie ein Kind ist und habe Respekt vor ihr. Wir haben uns auch schon oft im Kraftraum getroffen», sagte Schöpp, die mit knapp 45 Jahren älteste deutsche Olympia-Teilnehmerin ist.

21.02.2010


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