Fach-Ski-nesisch: Nachlader

Im letzten Biathlon-Rennen dieser Winterspiele, der Männer-Staffel, könnten die Nachlader eine ganz wichtige Rolle spielen.

Nachlager
Am Schaft des Gewehrs einer Biathletin stecken Patronen zum Nachladen. 

Jeder Staffel-Läufer führt Ersatz-Munition mit sich. Diese drei Nachlader müssen eingesetzt werden, wenn am Schießstand nach den ersten fünf Schuss noch Scheiben stehen geblieben sind. Die Schießentfernung beläuft sich auch in der Staffel auf 50 Meter. Der Durchmesser der Scheiben beträgt 115 Millimeter beim Stehendschießen und 45 Millimeter beim Liegendschießen.

Auch im Staffel-Wettkampf versuchen die Athleten meist schnell zu schießen, um sofort wieder auf die Strecke gehen zu können. Werden jedoch nicht alle Scheiben abgeräumt, muss die Ersatz-Munition jeweils von Hand nachgeladen werden. Bei enormem Zeitdruck ist das schwierig und kann lange dauern. Sollte auch mit den Reservepatronen nicht getroffen werden, müssen die Biathleten in die Strafrunde.

Die Renndistanz in der Männerstaffel beträgt für jeden der vier Läufer 7,5 Kilometer. Nach 2,5 Kilometern kommen die Skijäger zum Liegendschießen. Dann laufen sie erneut 2,5 Kilometer, kommen zum Stehendschießen, ehe es auf die letzten 2,5 Kilometer gehen. Ein Staffel-Holz gibt es nicht, das Rennen geht durch Berühren in der Wechselzone weiter.

25.02.2010


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