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Kein Namenssponsor: Aber DEG findet neue Geldgeber
Die von finanziellen Nöten geplagten DEG Metro Stars haben Erfolge bei der Erschließung neuer Geldquellen vermeldet. Bei der Suche nach Sponsoren erhielt der DEL-Club nach eigenen Angaben in den vergangenen Wochen Zusagen über 1,4 Millionen Euro.
Damit fehlen dem achtmaligen Meister noch etwa 900 000 Euro, um mit einem bescheidenen Etat die kommende Eishockey-Saison 2012/2013 bestreiten zu können. «Wir haben als Basis der weiteren Aufbauarbeit ein Sponsorenkonzept aufbereitet, das im ersten Moment nicht von einem Namenssponsor ausgeht», sagte DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp in Düsseldorf. Einige Geldgeber habe man bereits an Bord. Auch kleinere Partner sowie die Fans will der Traditionsclub künftig wieder besser als Unterstützer einbinden. «In dem Moment, wo die Deckung durch große Sponsoren wegfällt, merkt man, dass es gut gewesen wäre, eine stärkere Basis aufzubauen», sagte Schmellenkamp.
Nachdem die Metro-Group im Mai 2011 verkündet hatte, den Vertrag als Hauptsponsor nicht über die Saison 2011/12 hinaus zu verlängern, hatte der ehemalige Teamleiter Lance Nethery vergeblich nach einem neuen großen Geldgeber gesucht. Seit 2001 hatte Metro jährlich angeblich rund eine Million Euro in die DEG investiert. Das neue DEG-Konzept hat eine Düsseldorfer Beratungsgesellschaft (Rölfs Partner) erarbeitet, die unter anderem den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund bei seiner Sanierung unterstützte.
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