Basketball-Dauerstreit: Euroleague lehnt Vorschlag ab

Berlin (dpa)  Die Basketball-Euroleague lehnt im Dauerstreit um die neuen Zeitfenster für Spiele der Nationalmannschaften einen Kompromissvorschlag des Weltverbands FIBA ab.

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Euroleague und FIBA sind sich über die Zeitfenster für Länderspiele uneinig. Foto: Lukas Schulze

Damit gibt es kurz vor Saisonstart des wichtigsten internationalen Club-Wettbewerbs weiterhin keine Lösung um die Abstellung von Nationalspielern für die WM-Qualifikation.

Erstmals seit langem veranstaltet die FIBA diese Saison Länderspiele während der Saison. Deutschland startet am 24. November gegen Georgien in Chemnitz in die WM-Qualifikation. Die Euroleague will ihren Spielbetrieb dafür aber nicht stoppen, so dass die Spiele annähernd parallel stattfinden werden.

Die Euroleague-Clubs werden den FIBA-Vorschlag für den Kalender 2017/18 nicht an ein Treffen von Euroleague-Teilhabern weiterleiten, teilte die Organisation am Freitagabend mit. «Der Vorschlag der FIBA löst nicht die Hauptprobleme», erklärte die Euroleague. Das neue FIBA-Angebot sah vor, dass der Verband alle für den 23. November geplanten Spiele um einen Tag nach hinten verschiebt.

Die für diese Tage terminierten Euroleague-Spiele sollten dafür auf den 21. November vorverlegt werden. Die Euroleague startet kommende Woche in ihre Saison.