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Alaba ersetzt Schweinsteiger - Robben muss warten
Arjen Robben muss sich in Geduld üben, dafür kann sich beim FC Bayern Jungstar David Alaba noch mehr in den Vordergrund spielen.
Der 19 Jahre alte österreichische Fußball-Nationalspieler darf nach seiner guten Leistung beim 2:0-Pokalsieg in Stuttgart auch im Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern wieder im Mittelfeld die Position des verletzten Bastian Schweinsteiger übernehmen. «Ich traue David viel zu. Er bringt die Dynamik rein, die wir brauchen», erklärte Trainer Jupp Heynckes.
Der 66-Jährige kündigte an, auch am Samstag gegen die abstiegsgefährdeten Lauterer am Duo Luiz Gustavo und Alaba vor der Abwehr festzuhalten. «Auf den zwei Defensivpositionen brauche ich nichts zu ändern», sagte Heynckes. Alaba war in Stuttgart für den am Fuß verletzten Schweinsteiger (Bänderriss) eingewechselt worden.
«David ist ein Junge, der hungrig, ehrgeizig, fleißig ist», lobte Heynckes den hochtalentierten Linksfüßer. Man müsse den erneuten wochenlangen Ausfall von Schweinsteiger, der bereits nach einem Schlüsselbeinbruch im November bis zur Rückrunde pausieren musste, «abstreifen», forderte Heynckes. Er sei zuversichtlich, dass es dem Rekordmeister diesmal besser gelinge, die Phase ohne Schweinsteiger «relativ erfolgreich» zu überstehen. «David ist reifer geworden, er hat eine weitere Entwicklung genommen», sagte Heynckes.
Topstar Robben wird dagegen beim Anpfiff wohl wieder auf der Bank Platz nehmen müssen, auch wenn Heynckes dem Niederländer eine sehr gute Leistung und auch Einstellung im Training attestierte. «Wenn Arjen eine absolute Topform hat, ist er ein Weltklassespieler», sagte Heynckes. Die Reservistenrolle des Flügelstürmers werde nicht von Dauer sein, betonte Heynckes: «Es hat in Stuttgart Arjen getroffen. Es kann morgen und in den nächsten Wochen einen anderen Spieler treffen - und das wird auch so sein.» Man solle nicht «so viel Lärm» um das Thema machen, forderte der 66-Jährige: «Für mich als Trainer gibt es in dieser Kategorie keine Reservespieler.»
Für Heynckes war der Einzug ins Pokal-Halbfinale in Stuttgart in erster Linie ein Erfolg des Kollektivs. «Die Teamarbeit und gegenseitige Unterstützung ist fundamental. Mit Arjen hätten wir ähnlich gespielt.» Der Trainer glaubt, dass beim Dortmund-Jäger nach dem enttäuschenden Rückrundenstart nun der «Knoten geplatzt» ist. Vom Sieg gegen Kaiserslautern ist er darum überzeugt: «Es liegt einzig und alleine an uns, dass wir da weitermachen, wo wir in Stuttgart aufgehört haben», sagte Heynckes und versprach: «Wir werden mit Esprit, Elan und Aggressivität nach vorne spielen.»
Neben Schweinsteiger fällt auch der Brasilianer Breno wieder längere Zeit aus. Der Abwehrspieler musste sich erneut einem Eingriff an seinem rechten Knie unterziehen. «Das Knie war wieder dick geworden. Es war wieder Flüssigkeit drin», berichtete Heynckes.
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