TSB Horkheim schlägt Pfullingen 30:28

Handball  Das war mühsam. Das war richtig harte Arbeit. Handball-Drittligist TSB Horkheim hat gegen den VfL Pfullingen mit 30:28 (15:15) gewonnen. Es war der siebte Heimsieg in Folge.

Von Andreas Öhlschläger

Es war ein Ritt auf der Rasierklinge. Aber ohne schmerzhaftes Ende für die Horkheimer. Am Schluss reichte es doch zu weiteren zwei Punkten. Mit jetzt 24:14 Punkten steht der TSB sehr gut da in der Drittliga-Spitzengruppe. 

In der zweiten Halbzeit waren es vor allem die Tore von Michael Seiz und die Paraden von Linus Mathes, die den TSB auf Erfolgskurs brachten und hielten. Es war ein schwacher Auftritt des TSB. Viel ging schief. Aber die Mannschaft biss sich durch. 

Hauptsache gewonnen. 

Mit Glück hatte der TSB ein 15:15 in die Pause gebracht. Nach einem ordentlichen Start in die Partie und einem zwischenzeitlichen Drei-Tore-Vorsprung waren im Horkheimer Offensivspiel immer mehr Fehler aufgetreten. Unkonzentriert gingen Bälle verloren. Leichtfertig wurden Angriffschancen vertan. Es fehlte an Präzision. 

Zu viele Patzer

Zumindest schaffte es dann Kreisläufer Alexander Schmid, neun Sekunden vor der Halbzeitpause das 15:15 zu erzielen. TSB-Torwart Pascal Welz hielt im Gegenzug.

In der zweiten Halbzeit lag der TSB schnell mit 17:20 hinten. Nun kam Linus Mathes ins Tor. Und Michael Seiz setzte Torakzente in Serie. Beim 21:20 in der 43. Minute waren die Horkheimer dann vorne.

Aber die Mannschaft kam einfach nicht richtig ins Rollen. Es gab viel zu viele Patzer. Trainer Jochen Zürn schüttelte oft den Kopf. Am Ende durften dennoch zwei Punkte eingesackt werden.