Die Zahlen sprechen für den TSB

Handball  Handball - Makellos liest sich die Heimbilanz des TSB Horkheim in dieser Saison. Acht Spiele, acht Siege, 16:0 Punkte und 271:206 Tore. Ebenso perfekt schaut die Heimbilanz gegen die HSG Konstanz in den vergangenen vier Spielzeiten aus: vier Spiele, vier Siege, 8:0 Punkte und 131:104 Tore.

Von unserem Redakteur Stephan Sonntag

Die Zahlen sprechen für den TSB
Haben Bock auf weitere Siege: Der Ex-Konstanzer Sebastian Seitner (links) und TSB-Kapitän Stefan Fähnle wollen auch im neunten Heimspiel der Saison wieder jubeln.Fotos: Andreas Veigel

Handball - Makellos liest sich die Heimbilanz des TSB in dieser Saison. Acht Spiele, acht Siege, 16:0 Punkte und 271:206 Tore. Ebenso perfekt schaut die Heimbilanz gegen die HSG Konstanz in den vergangenen vier Spielzeiten aus: vier Spiele, vier Siege, 8:0 Punkte und 131:104 Tore. "Schön", sagt Volker Blumenschein, "ich hoffe schwer, dass die Bilanz auch so positiv bleibt".

Denn an diesem Samstag empfängt der Tabellenvierte in der Stauwehrhalle (20 Uhr) den punktgleichen Tabellendritten vom Bodensee. "Der Heimvorteil und das Selbstvertrauen aus neun Spielen ohne Niederlage sprechen für uns", sagt der TSB-Trainer. Dazu gesellt sich noch der Wunsch auf Wiedergutmachung für die 21:27-Pleite in der Hinrunde. "Da waren wir im Angriff ganz schwach. 21 Tore werden sicher nicht reichen, um zwei Punkte zu holen", sagt Blumenschein.

Für den 44-jährigen Coach ist es der erste Heimauftritt nach der Bekanntgabe seines Wechsels zum TV Oppenweiler am Saisonende. Zweifellos wird das Publikum aber ähnlich freundlich empfangen wie in bisher. Außerdem ist es Blumenscheins 199. Spiel auf der TSB-Bank, kommende Woche steht in Kirchzell das Jubiläum auf dem Programm. Die Suche der TSB-Verantwortlichen nach seinem Nachfolger ist in vollem Gange. Gut möglich, dass der Name des Neuen an diesem Wochenende bekannt gegeben wird.

Charakterfest

Die Horkheimer Spieler zeigten sich zum Rückrundenauftakt vergangene Woche von sämtlichen Personalien unbeeindruckt. Der zu Hause ungeschlagene Aufsteiger HSG Nieder-Roden wurde mit 30:17 von der Platte gefiedelt. "Das hat mich natürlich gefreut. Mir war aber klar, dass das Team charakterfest ist", sagt Blumenschein.

Unter der Woche wurde im Training an Kleinigkeiten gefeilt. Mittel gegen die flexible HSG-Abwehr einstudiert. "Unser Rückraum wird extrem gefordert, alle müssen ständig Betrieb machen, um die Defensive durcheinanderzubringen", erklärt Blumenschein. Die TSB-Abwehr ihrerseits muss einfache Tore von Matthias Faißt verhindern und Kreisläufer Sebastian Groh möglichst ohne Zwei-Minuten-Strafen stoppen. Ebenfalls wichtig: Die Kreise von Spielmacher Yannick Schatz einschränken.

"Wir hatten eine super Trainingswoche. Die Jungs sind alle fit. Wir können 60 Minuten hohes Tempo gehen", fasst Blumenschein die positiven Aspekte zusammen. Möglicherweise ist die lange und qualitativ hochwertig besetzte Bank der Gastgeber am Ende ausschlaggebend. Denn von dort kann Blumenschein immer wieder andere Spielertypen ins Rennen bringen, die die Gäste vor immer neue Aufgaben stellen werden. Bisher ist es keinem Team der Liga in der Stauwehrhalle gelungen, dem TSB über die gesamte Spielzeit Paroli zu bieten.

"Es gibt für mich keinen Favoriten. Wir haben großen Respekt vor Konstanz, aber den klaren Willen, das Spiel zu gewinnen", sagt Blumenschein. Vieles, nicht nur die Statistik, spricht also für den TSB.

Die Zahlen sprechen für den TSB
Sein 199. Spiel auf der Bank des TSB steht an: Volker Blumenschein.
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Für Markus Schumacher ist es das erste Heimspiel auf seiner Abschiedstour.