Yannick Mayer beeindruckt in Belgien und Köln

Radsport - Für den Möckmühl-Ernsteiner Yannick Mayer standen zum Saisonauftakt gleich zwei schwere Einsätze auf dem Plan. Nach einer dreitägigen Rundfahrt in Belgien bekam er zusätzlich die Gelegenheit, sich beim Profirennen "Rund um Köln" mit Radstars vom Kaliber eines André Greipel zu messen.

Radsport - Für den Möckmühl-Ernsteiner Yannick Mayer standen zum Saisonauftakt gleich zwei schwere Einsätze auf dem Plan. Nach einer dreitägigen Rundfahrt in Belgien bekam er zusätzlich die Gelegenheit, sich beim Profirennen "Rund um Köln" mit Radstars vom Kaliber eines André Greipel zu messen.

Mayers gute Form zeigte sich bereits in Belgien, als er im Zeitfahren lediglich zehn Sekunden länger unterwegs war als der amtierende Europameister Marcel Kittel. Im Verlauf der zweiten Etappe fuhr Mayer sogar im "virtuellen gelben Trikot", ehe seine fünfköpfige Ausreißergruppe rund zehn Kilometer vor dem Ziel vom Hauptfeld eingeholt wurde. Auf der Schlussetappe verließ Yannick Mayer das Glück. Aufgrund zweier Reifendefekte verpasste er den Anschluss.

Am Ostermontag stand der 19-jährige als zweitjüngster Fahrer beim deutschen Radklassiker "Rund um Köln" am Start. Er lancierte als erster der 175 Fahrer einen Angriff und fuhr sich damit gleich zu Beginn in den Fokus der Fernsehkameras. Nach 140 sehr schnellen Kilometern durch das Bergische Land um Köln kam die Belastung der Vortage doch deutlich zum Vorschein und Yannick Mayer musste seiner aktiven Fahrweise Tribut zollen. Zusammen mit den Helfern der Teams Columbia und Milram rollte Mayer in der Gruppe der geschlagenen Fahrer in gedrosseltem Tempo in die Kölner Innenstadt. red