Die Roten Teufel jubeln

Heilbronn  Der Heilbronner Ringer-Bundesligist schlägt zum Auftakt der Playoffs den SV Siegfried Hallbergmoos-Goldach mit 17:12. Damit schaffen sich die Red Devils eine gute Ausgangsposition für den Rückkampf.

Von Stefanie Wahl

Red Devils siegen Playoffs
Der Olympia-Fünfte Eduard Popp (hier ein Archiv-Foto) legte mit seinem 7:1-Punktsieg gegen den WM-Teilnehmer Vilus Laurinaitis einen guten Start hin. Foto: Archiv/Andreas Veigel  

So darf es weitergehen: Die Erstliga-Ringer des VfL Neckargartach im SV Heilbronn am Leinbach haben Part eins ihrer Mission erfüllt. Am Samstagabend besiegt die Mannschaft von Trainer Marcus Mackamul im Achtelfinal-Hinkampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft den SV Siegfried Hallbergmoos-Goldach mit 17:12 (10:5).

Damit bringen die Red Devils sich zum Auftakt der K.o.-Runden in eine Topposition. Am Samstag können die Roten Teufel in der Römerhalle nun den Einzug ins Viertelfinale perfekt machen.

Gelungener Start für die Red Devils

Für einen idealen Einstieg in die Playoffs sorgen bei dem bayerischen Traditionsverein im Erdinger Moos Levan Metreveli Vartanov (bis 57 Kilo) mit seinem Überlegenheitssieg noch vor der Halbzeit gegen Rene Winter und der Olympia-Fünfte Eduard Popp im Schwergewicht mit seinem 7:1-Punktsieg gegen den WM-Teilnehmer Vilus Laurinaitis.

Auch interessant: Eduard Popp verzichtet auf EM

Bei seinem ersten Auftritt nach der Verletzung hält Valentin Lupu (bis 61 Kilo) zwar mit, unterliegt aber mit 3:14 gegen Justas Petravicius. Weil auch Freistill-Könner Stefan Kehrer im Limit bis 98 Kilo eine 3:9-Niederlage einstecken muss, kommen die Bayern auf 5:6 heran. Doch keine Bange: Recep Topal ist Thomas Kopp (bis 66 Kilo) technisch noch vor Ablauf der sechs minütigen Kampfzeit überlegen, so dass die Neckargartacher zur Halbzeit mit 10:5 führen.

Kämpferischer Bogdan Eismont

Mit jeder Faser seines Körpers kämpft Bogdan Eismont (bis 86 Kilo) im Duell mit dem U23-Europameister Alex Kessidis. Mit 7:1 führt der Klassik-Spezialist der Red Devils, doch dann dreht der Schwede auf, schlägt Eismont noch 23:7 und sichert Hallbergmoos vier Zähler.

Motiviert und konzentriert agiert Christian Fetzer in der Klasse bis 71 Kilo. Mit all seinem Können im klassischen Stil schultert er Manuel Striedl beim Stand von 10:0 nach 3:44 Minuten und sorgt erneut für Jubel in der Neckargartacher Ecke.

Friev baut den Vorsprung der Heilbronner aus

Der Spanier Taimuraz Friev (80 Kilo) im Trikot der Red Devils zeigt gegen den bisher fleißigsten Hallbergmooser Punktesammler Ergün Aydin den nötigen Respekt, ist wachsam – und doch siegt das Freistil-Ass mit 5:3-Punkten. Damit schickt der Iberer seine beiden Teamkollegen in der Klasse bis 75 Kilo mit einem beruhigenden 15:9-Vorsprung auf die Matte.

Christian Maier (Freistil) verhindert gegen Andreas Walter mit 2:10 einen Vierer für die Bayern, doch Weltmeister Frank Stäbler dominiert Michael Prill. Technisch brillant und routiniert lässt er dank seines 6:0-Punktsieges die Teufel tanzen: 17:12 – der erste Akt ist vollbracht.

Auch interessant: So wollen die Red Devils den Grundstein legen fürs Viertelfinale