8. - 24. August | XXIX. Olympische Sommerspiele in Peking
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01.08. | Reisen bildet
Reisen bildet. Stimmt, aber reisen macht auch ziemlich Arbeit. Im Vorfeld. Bis alle Siebensachen zusammengesammelt sind und der Koffer gepackt ist - das dauert. Und übrigens nicht nur bei Frauen.Reisen bildet. Stimmt, denn wer in ferne Länder geht, möchte - schon der Höflichkeit halber - zumindest ein paar Brocken mit den Einheimischen reden können. Ich spreche englisch, französisch und italienisch. Auch in Spanien komme ich noch durch. Aber China? Da kann der Normalmensch kein einziges Schild lesen.
Also her mit dem Wörterbuch - und pauken. Nur, was hilft es? In China ist es nämlich fatal, Worte falsch auszusprechen. Es gibt vier Tonhöhen. Je nach Tonlage hat das Wort eine andere Bedeutung. Ein Beispiel: ma heißt Mutter. Oder Pferd. Es kann aber auch für fluchen stehen. Oder für Hanf. Super. War echt eine klasse Idee chinesisch zu lernen.
Natürlich gibt es Pinyin, das phonetische Umschriftsystem. Damit kann man zumindest lesen, was im Wörterbuch steht. Viel mehr aber auch nicht. Bleibt zu hoffen, dass die Chinesen mehr Ausdauer zeigen – und ihre Englisch-Vokabeln fleißiger gelernt haben als ich meine. Sie sind nämlich von der Regierung dazu verdonnert worden. In diesem Sinne. Bis bald aus Peking.
01.08.2008
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