Favorit setzt sich durch: NSU verliert beim Thüringer HC

Handball  Am 3. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen mussten die Handballerinnen der Neckarsulmer Sport-Union als Außenseiter zum Top-Team des Thüringer HC reisen. Dort unterlagen sie mit 25:39 (9:18).

Von Sascha Göttler

Foto: Sascha Göttler

Dabei musste die NSU kurzfristig auf Rückraumschützin Alla Vojtiskova verzichten, die mit einer Magen-Darm-Grippe zuhause bleiben musste.

Ausgeglichener Start

Nach einem zunächst ausgeglichenen Beginn setzte sich nach sieben Minuten der Favorit aus Thüringen erstmals mit zwei Toren ab. Daraufhin gelang der NSU über zehn Minuten kein Tore mehr, weshalb der Vorsprung des THC deutlicher wurde. Mit einem Zwischenspurt verkürzte Neckarsulm durch Nele Reimer nochmals auf 11:7, doch nach einer Auszeit bauten die Gastgeberinnen durch technische Fehler der Sport-Union etwas unnötig bis zur Pause auf 18:9 aus.

In der zweiten Hälfte bestimmt Thüringen das Spiel wie erwartet weiterhin und erhöht auf über zehn Tore Vorsprung. Die Sport-Union kann noch einmal verkürzen und gibt trotz dem hohen Rückstand gegen die hochklassige Mannschaft des THC niemals auf. Am Ende setzt sich die Klasse der Gastgeberinnen verdient mit 39:25 gegen die Sport-Union durch.

Trainer beklagt Abschlusspech

„Wir wissen ganz klar um die Stärke vom THC und wussten, dass es super schwer wird. Wir haben bis zur 10., 12. Minute ordentlich dagegen gehalten, haben ein bisschen Abschlusspech gehabt. Dann kommt leider eine Phase, in der wir etwas nachlassen und gegen Ende werden wir durch drei, vier technische Fehler knallhart bestraft. In der zweiten Halbzeit zeigt der THC dann seine ganze individuelle Klasse, aber ich bin unglaublich stolz auf meine Truppe. Wir haben nie aufgegeben und es gibt angenehmere Sachen als hier mit zehn Toren hinten zu liegen und trotzdem so zu ackern. Aber ich finde meine Mannschaft hat das toll gemacht und wir fahren nicht enttäuscht nach Hause“, sagte NSU-Coach Emir Hadzimuhamedovic nach Spielende.

Thüringer HC:
Krause (8 Paraden), Eckerle (10/2) - Scheffknecht (5 Tore), Lang (2), Mazzucco (3), Schmelzer (2), Luzumova (9/3), Mitrovic (3), Hubinger (8/6), Jakubisova (3), Wohlbold (2), Redder, Huber (2)

Neckarsulmer Sport-Union:
Giegerich (4 Paraden), Herrmann (9/2), Brausch - Kalmbach, Hoffmann (5 Tore), Breitinger (3/1), Gerber (1), Mack, Kaufmann, Tissekker (6/3), Daniels (2), Namat (1), Ineichen (3), Reimer (4/1)
 
Zuschauer: 905