Matt MacKay verlässt Falken Richtung Krefeld

Eishockey  Matt MacKay steht nicht mehr im Kader der Heilbronner Falken. Der Deutsch-Kanadier war erst Mitte September als letzter Spieler des aktuellen Kaders verpflichtet worden. Ob schnell ein Ersatz verpflichtet wird, ist fraglich.

Von Martin Peter

Matt MacKay verlässt Falken Richtung Krefeld

Matt MacKay

Foto: City-Press

 

Auf Bitten des 26-Jährigen wurde sein Vertrag in dieser Woche aufgelöst. Er wechselt mit sofortiger Wirkung ins Oberhaus zu den Krefeld Pinguinen. Das DEL-Team reagierte auf eine Reihe verletzungsbedingter Ausfälle und hat mit Verteidiger Alex Trivellato (Bad Nauheim) sowie den Stürmern MacKay und Tim Miller (Dresden) drei Spieler mit deutschem Pass aus der DEL2 verpflichtet.

Anfang der Woche kam der Agent von MacKay auf Falken-Geschäftsführer Atilla Eren zu und bat um Auflösung des Vertrags von MacKay. Die Verantwortlichen der Falken kamen diesem Ansinnen zügig nach. "Aus der Erfahrung heraus wissen wir, dass es keinen Wert hat, einen Spieler, der die Möglichkeit hat, höher zu spielen, gegen seinen Willen zu halten", sagt Eren. So sei das Geschäft. "Darum haben wir Matt auch ziehen lassen und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute."

Kein Panikkauf bei den Falken geplant

Der überraschende Abgang MacKays bereitet den Falken-Verantwortlichen indes nur bedingt Kummer. Momentan jedenfalls. "Unser Kader ist gut besetzt, bisher sind wir von Verletzungen zum Glück verschont geblieben", mahnt Eren zur Ruhe bei der Suche nach einem passenden Nachfolger. Klar ist: Die Falken wollen reagieren und Ersatz an Land ziehen. "Sobald sich die Chance ergibt, werden wir reagieren", verrät der Geschäftsführer, der keinen Panikkauf tätigen will. "Es kommen einige Spieler infrage."

Zumal der Markt in der Deutschland-Cup-Pause traditionell in Bewegung ist. "Sobald wir einen Kandidaten mit der richtigen Qualität haben, schlagen wir zu", sagt Eren. Zumal es nach dem Abgang von MacKay auch finanziell möglich ist. "Wir haben die Luft, um zu reagieren."