Heimstärke spricht für TSB Horkheim

Von Klaus Apitz

Heimstärke spricht für TSB Horkheim

"Wir müssen aufpassen, die Konstanzer sind derzeit auf dem Vormarsch."

Volker Blumenschein

Handball - Der TSB Horkheim ist mit dem Heimsieg gegen Söflingen und dem Punkt in Rimpar gut in die Rückrunde der Regionalliga Süd gestartet. Klar, dass die Fans im Spiel an diesem Samstag (20 Uhr, Stauwehrhalle) gegen die HSG Konstanz die nächsten Punkte als quasi schon gebucht ansehen.

Die Aufgabe eines Trainers wiederum ist, seiner Truppe fast gebetsmühlenartig einzuimpfen, dass auch dieses Spiel nur gewonnen werden kann, wenn die Einstellung stimmt. "Wir müssen aufpassen, die Konstanzer sind derzeit auf dem Vormarsch", warnt Volker Blumenschein deshalb. Konstanz hat zuletzt drei Siege geholt und in dieser Saison auch schon drei Mal in des Gegners Halle triumphiert.

Was für Horkheim spricht, das ist die Heimstärke. Nur Tabellenführer HBW Balingen-Weilstetten II hat bisher die Punkte mitgenommen. Der TSB ist in der glücklichen Lage, die Qualifikation für die kommende Regionalliga-Saison praktisch zu Hause schaffen zu können. Man geht davon aus, dass 30 Punkte nötig sein werden, um mindestens Platz zehn erreichen zu können. 19 haben die Horkheimer als Tabellendritter bereits auf die Habenseite gebracht und noch sieben Mal Heimrecht am Stauwehr. Und dann hat man nicht mehr verloren, seit Felix Knoll nach seiner monatelangen Verletzungspause wieder dabei ist.

Da dieser immer mehr Einsatzzzeiten auf der Spielmacherposition bekommt, kann Mathias Polifka inzwischen vermehrt im linken Rückraum eingesetzt werden. Denn die Gegner haben sich zuletzt darauf konzentriert, Polifkas Kreise zu stören, wenn er es über die Mitte versucht. "Polifka auf links ist eine Variante, die wir unter der Woche trainiert haben", sagt Blumenschein. Den Hauptanteil am positiven Saisonverlauf aber hat die Abwehr. Und da ist der Trainer froh, dass er zwei überdurchschnittlich starke Leute fürs Tor hat. "Wenn der eine mal nicht so gut hält, dann hilft uns der andere weiter", sagt Blumenschein. Das war so gegen Söflingen mit einer starken ersten Halbzeit von Timo Hirschmann. Als der dann in schneller Reihenfolge Gegentreffer kassierte, kam Wojciech Honisch. Und der zog den gegnerischen Angreifern den Zahn.

Die Konstanzer müssten den Horkheimer Handballern eigentlich liegen, denn in der ersten Serie erreichten sie am Bodensee ihren ersten Auswärtssieg. Holen sie auch diesmal die Punkte, dann könnten sie noch gelassener das Nachholspiel am kommenden Mittwoch bei der SG Kronau-Östringen II in Angriff nehmen.


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