Nach Vorrunden-Zoff: Daum will Revanche

Eingestanden Fußball - Wenn gar nichts mehr hilft, dann hilft vielleicht die Mathematik. Ralf Rangnick (Foto: dpa) hat sich zuletzt mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung beschäftigt. „Je länger so eine schwarze Serie anhält, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie zu Ende geht“, sagt der Trainer von 1899 Hoffenheim.

Die Kraichgau-Elf ist die schlechteste Rückrunden-Mannschaft. Selbst der nordbadische Rivale KSC, mit einem Bein schon in der 2. Liga, steht ein kleines bisschen besser da. Letzter - das wurmt den ehrgeizigen Rangnick mächtig. „Es ist an der Zeit, zu gewinnen“, sagt der 50-Jährige. Nicht nur, um als Rekord-Herbstmeisterversager nicht länger die Lachnummer der Nation zu sein. Ralf Rangnick denkt schon an den Neustart im August. „Wir wollen noch das eine oder andere Spiele gewinnen, damit die Grundstimmung auch im Hinblick auf die nächste Saison wieder positiv wird.“

Im Heimspiel an diesen Samstag gegen den Mitaufsteiger 1. FC Köln soll unbedingt die Hoffenheimer Misserfolgsserie von zwölf Spielen ohne Sieg beendet werden. FC-Trainer Christoph Daum sagt allerdings: „Wir brennen auf Revanche.“ Das Vorrunden-Heimspiel haben die Kölner mit 1:3 verloren. Nach der hitzigen Partie wütete Daum Richtung Ralf Rangnick: „Was da von der Bank gekommen ist, war das Unfairste, was ich in diesem Stadion je gesehen habe.“ Ralf Rangnick beteuert: „Ich hatte und habe keine Probleme mit Christoph Daum.“ Ein emotionales Spiel könnte es aber schon werden. Eines mit einem Hoffenheimer Happy End? öha


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