- Artikel
- 0 Kommentare
- Versenden
Daran ist der Trainer bei 1899 gescheitert
Fussball - Holger Stanislawski hatte erst kürzlich seine Wohnung in Zuzenhausen mit Ikea-Möbeln ausgerüstet. Jetzt wird er sie zeitnah wieder abbauen und zu Ehefrau Michelle nach Hamburg zurückkehren. Für das Aus in Hoffenheim gibt es mehrere Gründe.
Fehlende Entwicklung: Auf zwölf Punkte aus den ersten sechs Ligaspielen folgten magere zwölf Punkte aus vierzehn Spielen. Besonders in den vergangenen fünf Heimspielen (gegen vier Abstiegskandidaten) gelang jeweils nur ein mageres Unentschieden.
Fehlende Handschrift: Die Handschrift des Trainers war nicht zu erkennen, ständige Wechsel in der Startaufstellung und im Spielsystem verunsicherten die Profis wie Chinedu Obasi und Gylfi Sigurdsson, die in der Winterpause auch vor dem Trainer flüchteten. Ironie des Schicksals: Beide trafen am vergangenen Spieltag für ihre neuen Clubs (Schalke beziehungsweise Swansea).
Fehlende Führungsspieler: Die vielen Wechsel in der Anfangsformation erschwerten das Entstehen einer Mannschaftshierarchie. Heute Stammspieler, morgen in der U 23. So ging es zum Beispiel ohne erkennbaren Grund Dominik Kaiser. Fehlende Führungspersönlichkeiten machen sich bei einem Hoffenheimer Rückstand bemerkbar. Im Gegensatz zu anderen Teams schaffte 1899 Hoffenheim nach einem Rückstand noch nie die Wende.
Fehlende Einigkeit der sportlichen Führung: Nicht immer waren Trainer Stanislawski und Manager Ernst Tanner einer Meinung − und taten das auch öffentlich kund. Das sorgte für Verunsicherung bei den Spielern. Beispiel Tobias Weis. Der Manager teilte dem Mittelfeldspieler Anfang Dezember mit, dass sein auslaufender Vertrag nicht verlängert werde. Der Trainer hingegen hätte Weis nach langer Verletzung gerne die Bewährungschance in der Rückrunde ermöglicht.
Fehlende Linie bei der Kritik: Fußball war irgendwie Extremsport: Mal lobte Stanislawski seine Mannschaft trotz mäßiger Leistungen über den grünen Klee, mal stellte er sie in den Senkel − wie zuletzt nach dem 2:2 gegen den FC Augsburg. Der Emotionsmensch Stanislawski hatte schon sehr früh alle Spielarten verbraucht. fhu/esc
Sportticker Überregional
Bundesliga 21:04 Uhr
Vor Verhandlung: Hertha glaubt an «sehr gute Chancen»
Bundesliga 20:45 Uhr
Schalke löst Vertrag mit Gavranovic
Bundesliga 17:25 Uhr
Drewes dritter Torwart beim VfL Wolfsburg
Bundesliga 17:22 Uhr
Hannover 96 verlängert mit Andreasen bis 2013
Bundesliga 15:55 Uhr
Bruma bleibt beim HSV - Interesse an Abraham
Bundesliga 15:22 Uhr
FC Bayern eröffnet Vereinsmuseum
Bundesliga 14:44 Uhr
Archivsuche
- Hauptnavigation Freizeit
- Themen Anzeigen
- Links
- Service




