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Christoph Daum entschuldigt sich bei Dietmar Hopp
Fußball - Zur Natur des Geißbocks gehört es, dass er gelegentlich Mist baut. Jene Geißböcke aber, die sich Fans des 1. FC Köln schimpfen, bauten sehr viel Mist am Samstagnachmittag. Christoph Daum, der eine gewisse Routine hat in Sachen Fehlverhalten, blieb nichts anderes übrig, als auf Distanz zu gehen. „Im Namen aller vernünftigen Kölner möchte ich mich dafür entschuldigen, wie sich unsere Fans hier aufgeführt haben“, erklärte der FC-Trainer nach der 0:2-Niederlage bei 1899 Hoffenheim.
In den Zeiten der Unentschieden und Niederlagen hatte man es fast vergessen: Es gibt immer noch Menschen, die 1899 Hoffenheim abgrundtief hassen. Schon vor dem Anpfiff hatten FC-Anhänger Anti-Hoffenheim und Anti-Hopp-Gesänge angestimmt. Als die Gegentore zum 0:1 und 0:2 fielen, häuften sich die Schmährufe mit dem Wortlaut: „Dietmar Hopp, Sohn einer Hure.“
Christoph Daum war entsetzt: „Das hat mich geärgert. Unsere Fans sind doch aus ganz anderem Holz geschnitzt. Die haben doch ganz andere Lieder drauf“, erklärte er und betonte: „Das darf nicht wieder vorkommen. Unser Fanbeauftragter wird die Dinge aufarbeiten.“ esc
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