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1899 Hoffenheim: Carlos Eduardo auf der Überholspur
Von Stefan Tabeling und Ulf Zimmermann
Fußball Bundesliga 13. Spieltag: 1. FC Köln - 1899 Hoffenheim am Samstag (21.11.2009) im RheinEnergieStadion in Köln. Kölns Torwart Faryd Mondragon (l) kann den Elfmeter zum 4:0-Endstand durch Hoffenheims Vedad Ibisevic nicht halten. Foto: Rolf Vennenbernd dpa/lnw (ACHTUNG: Sperrfrist! Die DFL erlaubt die Weiterverwertung der Bilder im IPTV, Mobilfunk und durch sonstige neue Technologien erst zwei Stunden nach Spielende. Die Publikation und Weiterverwertung im Internet ist während des Spiels auf insgesamt sechs Bilder pro Spiel begrenzt.) +++(c) dpa - Bildfunk+++ A3508 Rolf Vennenbernd (dpa)
Bundesliga - Erst zauberte er mit Kaka & Co., dann führte er 1899 Hoffenheim mit einer Galavorstellung in die Spitzengruppe der Bundesliga: Der Brasilianer Carlos Eduardo befindet sich derzeit auf der Überholspur. Trainer Ralf Rangnick prophezeit seinem Jung-Nationalspieler eine große Zukunft. „Carlos ist ein Spieler, bei dem ich die Grenzen noch nicht erkennen kann. Er kann in ein, zwei Jahren bei jedem Verein der Welt spielen. Ich hoffe, dass er dann noch bei uns ist“, sagte der Coach nach dem 4:0 (2:0)-Sieg der Hoffenheimer beim 1. FC Köln.
Rangnick sollte sich nicht allzu große Hoffnungen machen, auch wenn der 22-Jährige noch einen Vertrag bis 2013 besitzt. „Natürlich träume ich davon, bei einem großen Club zu spielen. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Ich fühle mich in Hoffenheim richtig wohl“, sagt der Brasilianer.
Gutes Geschäft?
1899-Manager Jan Schindelmeiser hat vor zwei Wochen nach der 1:2-Heimniederlage gegen Wolfsburg deutlich erkennen lassen, dass man zwar die Leistungsträger des Teams halten wolle, wenn irgend möglich, „aber wir dürfen uns auch nicht davor verschließen, dass es sinnvoll sein kann, Spieler, die wir relativ günstig bekommen haben, mit Profit zu verkaufen.“ Klar ist: Für Carlos Eduardo werden mittlerweile Preise aufgerufen, die viel höher sind als die acht Millionen Euro, die Hoffenheim einst als Zweitligist investiert hat.
Bei der WM dabei?
Die Aktien des 22-Jährigen sind sprunghaft gestiegen, erst recht nach seinen ersten Auftritten in der brasilianischen Selecao gegen England (1:0) und den Oman (2:0). „Ich habe mit den besten Spielern der Welt gespielt. Die Nationalmannschaft hat mir unheimlich viel Selbstvertrauen gegeben“, berichtete Carlos Eduardo von seinen Erfahrungen im Nationaldress: „Jetzt hoffe ich, auch bei der WM im nächsten Jahr dabei zu sein.“
Das große Selbstbewusstsein des 1,71 Meter kleinen Mittelfeldstars bekamen die Kölner schmerzlich zu spüren. Teilweise ließ Carlos Eduardo alternde Fußball-Größen wie die Portugiesen Petit und Maniche wie Slalomstangen stehen. Bereits in der fünften Minute belohnte er sich mit seinem dritten Saisontreffer selbst. Die Mitspieler waren begeistert: „Es macht Spaß, so einen Spieler in der Mannschaft zu haben. Ich hoffe, er wird noch lange bleiben“, meinte Sejad Salihovic. Marvin Compper pflichtete bei: „Carlos ist super effektiv. Gegen Köln hat er gezeigt, was er alles kann.“ Außerdem trafen Chinedu Obasi (11.), Demba Ba (46.) und Vedad Ibisevic (90., Elfmeter). Hoffenheim gehört jetzt zu den Top Fünf der Liga – und das soll so bleiben, auch dank Carlos Eduardo. sid/öha
Fußball Bundesliga 13. Spieltag: 1. FC Köln - 1899 Hoffenheim am Samstag (21.11.2009) im RheinEnergieStadion in Köln. Kölns Torwart Faryd Mondragon (l) kann den Elfmeter zum 4:0-Endstand durch Hoffenheims Vedad Ibisevic nicht halten. Foto: Rolf Vennenbernd dpa/lnw (ACHTUNG: Sperrfrist! Die DFL erlaubt die Weiterverwertung der Bilder im IPTV, Mobilfunk und durch sonstige neue Technologien erst zwei Stunden nach Spielende. Die Publikation und Weiterverwertung im Internet ist während des Spiels auf insgesamt sechs Bilder pro Spiel begrenzt.) +++(c) dpa - Bildfunk+++ A3508 Rolf Vennenbernd (dpa)
22.11.2009
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