Werner Habiger ist mit 58 Jahren gestorben

Region  Die Fußball-Szene trauert um einen umtriebigen Trainer und Ex-Profi, der bei vielen Clubs der Region große Wertschätzung genoss.

Von Florian Huber und Lars Müller-Appenzeller

Werner Habiger

 

Es sind die Tore, die Fußballer in Fanherzen unsterblich werden lassen. Werner Habiger hat sich genau dort seinen Platz beim VfB Stuttgart im Jahr 1983 gesichert. Damals machte er als Einwechselspieler den 1:1-Ausgleich gegen Bayern München. Es blieb der einzige Bundesligatreffer des Mannes aus Bonfeld, der auf 49 Bundesligaspiele kam.

Werner Habiger ist in der Nacht auf Freitag verstorben. Er wurde nur 58 Jahre alt. Fußball war Herzenssache für einen wie ihn, der einst beim VfR Heilbronn begann, für den VfB, den 1. FC Nürnberg, den Offenburger FV und den VfB Eppingen kickte. Dort stieg er Ende der 80er Jahre ins Trainergeschäft ein und coachte Verbands- und Oberligateams wie Sandhausen, Lauda oder Hardheim. Und immer wieder den VfB Eppingen, für den er insgesamt 15 Jahre tätig war. Zuletzt verantwortete Habiger im Unterland die Bezirksligisten Friedrichshaller SV und FC Union Heilbronn. 

Wenige Tage nach seinem Aus beim FC Union Heilbronn hatte Habiger einen Herzinfarkt erlitten. Er lag im Koma. In den vergangenen Tagen soll es ihm besser gegangen sein. Doch in der Nacht auf Freitag hat das Herz des 58-Jährigen für immer aufgehört zu schlagen.

Habiger hinterlässt seine Ehefrau Regina und Sohn Marc samt Familie.

 

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