Z4 von Andreas Herwerth fährt auf Platz zwei

Motorsport - 235 000 Zuschauer haben dieses Jahr das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring verfolgt – mittendrin das Team Extreme Racing rund um Andreas Herwerth. Das Team aus Öhringen holte mit seinen drei Fahrzeugen einen zweiten Rang und zwei Mittelfeldplätze.

Motorsport - 235 000 Zuschauer haben dieses Jahr das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring verfolgt − mittendrin das Team Extreme Racing rund um Andreas Herwerth. Das Team aus Öhringen holte mit seinen drei Fahrzeugen einen zweiten Rang und zwei Mittelfeldplätze. Die Arbeit hat sich gelohnt: Die Lichter in der Werkstatt sind in den Wochen vor dem Highlight in der Eifel nicht ausgegangen, denn es hieß die drei Fahrzeuge rennfertig zu machen. Schon drei Tage vor dem Rennen war fast das ganze mittlerweile rund 30-köpfige Team vor Ort.

Einige Australier

Diesmal wurden eingesetzt: ein BMW Z4, ein BMW M3 und ein BMW E 90. Den Z4 in der stark besetzten Klasse V5 fuhren Andreas Herwerth (Bitzfeld), Werner Gusenbauer (Plochingen), Rainer Kathan (Tegernsee) und Josef Stengel (Ellwangen), die sich Startplatz zwei holten. Der M3 wurde in der SP 5 eingesetzt; mit den Australiern Richard Gartner (Sydney), Duffy Garth (Paddington) und Allan Shephard (Coronull). Den E 90 in der Klasse V4 pilotierten Bastian Hüttinger (Neuenstein) Peter O’Donnell (Neuseeland), Matthew Hansan (Australien) und Angus Chapel (Australien).

Viele Unfälle

Am Samstag wurden um 16 Uhr die mehr als 200 Starter auf ihre 24-stündige Reise durch die Grüne Hölle geschickt. Die Fahrer schenkten sich anfangs nichts, es gab viele Unfälle. Beim Team Extreme Racing lief die ersten eineinhalb Stunden alles wie am Schnürchen. Dann kamen die Probleme: Beim Z4 war es der Keilriemen. Nur eine Runde später kam der M3 in die Box, die Servolenkung machte Probleme, es wurde hektisch. Doch nach knapp 30 Minuten konnte der Z4 wieder auf die Strecke.

Das Problem mit der Lenkung tauchte in der Nacht erneut auf − der M3 blieb das Sorgenkind der Hohenloher, denn am Morgen kam er mit einer losen Sitzkonsole an die Box, später brach das Gaspedal. Und der E 90? Der hatte am Morgen einen Unfall, konnte aber wieder flott gemacht werden.

Der Z4 lief nun wie ein Uhrwerk, von der letzten Position der Klasse fuhr er auf Platz drei. Der Zweitplatzierte hatte einen Motorschaden − so wurde der Z4 am Ende Zweiter, wobei die drei Autos aus dem Team Extreme Racing gemeinsam über die Ziellinie fuhren. red