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    75/65 Der Sammler, das Unternehmen und seine Kollektion

    Aus der mittlerweile rund 12.500 Werke umfassenden Sammlung Würth wurde eine kleine, aber feine Auswahl von 75 Werken aus 75 Jahren getroffen, die – dem Lebenslauf Reinhold Würths folgend – exemplarische Kunstwerke von 1935 bis heute präsentiert.

    Die Unternehmenssammlung, deren Grundstein der Sammler Reinhold Würth in den späten 1960er-Jahren legte, dokumentiert zum einen seine sehr persönliche Sicht auf die Kunst, zum anderen bietet sie in ihrer Vielschichtigkeit gleichzeitig die Möglichkeit, die Kunstentwicklung der vergangenen 75 Jahre Revue passieren zu lassen. So wird es ein Wiedersehen mit bereits bekannten Werken geben, aber auch zahlreiche Neuentdeckungen sind in der Ausstellung versammelt.

    Es mag ein Zufall sein, dass das erste Bild der Sammlung Würth, Emil Noldes Aquarell Wolkenspiegelung in der Marsch, im Zeitraum des Geburtsjahres des Sammlers entstanden ist. Aber gerade diese Zufälligkeiten machen den Reiz des Sammelns aus und führen oft zu den schönsten Entdeckungen. Hochgeschätzte Künstler von Hans Arp bis Andy Warhol decken das Spektrum der Kunst des 20. Jahrhunderts ab. Mit Daniele Buetti, Markus Redl oder Donna Stolz sind indessen auch jüngere Positionen vertreten. Parallel dazu wird an eigens entworfenen Stationen in der Ausstellung die Firmengeschichte ansprechend dargestellt. So wird die Entwicklung des Unternehmens vom 2-Mann-Betrieb zur weltweit agierenden Würth-Gruppe spannend vor Augen geführt und im Kontext sowohl persönlicher Begebenheiten als auch von wichtigen Ereignissen der Weltgeschichte nachvollziehbar. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Swiridoff Verlag.


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