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    Tauziehen um Martin Luther King






    Tauziehen um Martin Luther King
    Steven Spielberg hat Grund zur Freude: Seinem Projekt über Martin Luther King scheint nun nichts mehr im Wege zu stehen. 2008 Getty Images
    Während sich Lee Daniels mit seinem Drama "Precious" (Kinostart: 18.03.) durchaus Hoffnungen auf einen Oscar machen darf, könnte sein nächstes Projekt ins Straucheln geraten. Denn die Erben von Martin Luther King sind gar nicht begeistert von der Art und Weise, wie der Bürgerrechtler laut Drehbuch von Paul Webb in dem Historienfilm "Selma" dargestellt werden soll - im Bett mit Prostituierten etwa. So versucht Daniels nun zu beschwichtigen: "Das Projekt ist noch in der Entwicklung, aber ich kann bereits sagen, dass sich meine Geschichte um die Bürgerrechtsbewegung drehen wird und nicht um Prostituierte. Es geht um einen Afroamerikaner, der die Geschichte veränderte", zitiert ihn femalefirst.co.uk. Steven Spielberg scheint die Angehörigen des 1968 erschossenen Bürgerrechtlers eher überzeugt zu haben: Wie "The Hollywood Reporter" meldete, gaben sie seinem Projekt über Martin Luther King grünes Licht - was bedeutet, dass sich Skriptschreiber Ronald Harwood auch auf die Veröffentlichungen des Friedensnobelpreisträgers stützen kann.

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