Kino


    Schonungslose Selbstbeobachtung






    Schonungslose Selbstbeobachtung
    Regisseur Kim Ki-duk seziert sich im Dokumentarfilm "Arirang - Bekenntnisse eines Filmemachers" selbst. Rapid Eye Movies
    Um eine Depression zu überwinden, wählen die Betroffenen in der Regel den Weg der Therapie. Auch der südkoreanische Filmemacher Kim Ki-duk ("Frühling, Herbst, Sommer, Winter ... und Frühling") entschied sich, sein Seelenleben auf diese Weise wieder in Ordnung zu bringen. Allerdings nicht, indem er mit einem Facharzt sprach, sondern indem er sich selbst filmte. Im Kino-Dokumentarfilm "Arirang - Bekenntnisse eines Filmemachers" begleitet sich der Regisseur mit der Kamera bei dem schmerzhaften Prozess, sein inneres Gleichgewicht wiederzufinden. Das geriet bei einem tragischen Unfall am Set seines Films "Dream" aus den Fugen: In einer Selbstmordszene wäre eine Schauspielerin beinahe gestorben. Danach zog Kim sich in eine entlegene Berghütte zurück, um mit sich selbst in Dialog zu treten und so das Geschehene zu verarbeiten. "Arirang - Bekenntnisse eines Filmemachers" startet am 26. Januar in ausgesuchten Kinos.

    weiterführende Links:


    Schonungslose Selbstbeobachtung
    In der Abgeschiedenheit seiner Berghütte baut sich Kim Ki-duk eine Waffe. Rapid Eye Movies
    Schonungslose Selbstbeobachtung
    Der südkoreanische Regisseur Kim Ki-duk fiel nach einem Unfall am Set eines seiner Filme in eine tiefe Depression. Rapid Eye Movies

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