Wald bessert Stadtkasse um 49.000 Euro auf

    Gundelsheim -

    Der Gundelsheimer Stadtwald bessert die Stadtkasse auf. Mit einem Überschuss von voraussichtlich knapp 49.000 Euro schließt Revierleiter Wolfgang Friedrich das Forstwirtschaftsjahr 2011 für die Deutschordensstadt ab. Im Jahr davor erwirtschaftete der Wald ein Plus von knapp 7600 Euro. Für das laufende Jahr rechnet Friedrich mit einem Überschuss von ungefähr 8300 Euro.

    "Wir blicken auf ein gutes Jahr zurück", sagte zuvor Roland Hartz, Leiter der Außenstelle Neuenstadt des Kreisforstamts Heilbronn bei der Vorstellung des Forstwirtschaftsplans 2011 und des Nutzungs- und Kulturplans 2012 im Gundelsheimer Ratsrund. Grund: Seit 2008 laufe die Waldwirtschaft in normalen Bahnen − ohne verheerende Stürme oder starken Käferbefall. Der Forstexperte stellte darüber hinaus fest, "dass der Gesundheitszustand des Waldes befriedigend ist". Damit nicht genug: Auch der Preis für Holz sei in den vergangenen Jahren stetig gestiegen − 2011 im Vergleich zum Vorjahr um rund zehn Prozent.

    Für das laufende Jahr plant Revierleiter Friedrich mit einem Einschlag von knapp 2600 Festmetern Holz. Den mit großem Abstand größten Anteil macht dabei das Laubholz aus. Gut 1100 Festmeter sind allein bei Industrieholz und Laub-Energieholz einkalkuliert. Beim Nadelholz führen Fichte und Tann mit rund 410 Festmetern die Liste an. Im Gegenzug forsten die Waldarbeiter den Laubwald kräftig auf. Für das laufende Jahr sind rund 3000 Eichen und etwa 1000 Hainbuchen eingeplant. wom

    08.02.2012