Katholiken gehen zur Wahl

    Dieses Wochenende, 13./14. März, werden in den katholischen Diözesen Freiburg und Rottenburg-Stuttgart neue Kirchengemeinderäte gewählt und damit auch in 80 Unterländer und Hohenloher sowie in vier nicht deutschsprachigen Gemeinden in der Region. Landesweit sind 3,4 Gemeindemitglieder aufgerufen, ihre Vertreter zu wählen, in der Region 150.000.

    Diözesanweit greifen gegenüber 2005 einige Neuerungen: Die vorgeschriebene Zahl der zu wählenden Mitglieder wurde gesenkt und der Korridor flexibilisiert. So reichen in Gemeinden bis 600 Katholiken vier bis acht Räte, bis 1200 sechs bis zehn, die Maximalgröße liegt bei 18. In der Regel hört rund ein Viertel der Räte auf. Dekanatsreferent Peter Seitz ist "angenehm überrascht", dass die Suche nach neuen Kandidaten meist glatt lief.

    Seit Einführung der Gremien vor 35 Jahren wuchs der Frauenanteil von 17,5 auf 50 Prozent, junge Leute bis 26 Jahre stellen nur fünf Prozent. Die Wahlbeteiligung lag in der Diözese Rottenburg 2005 bei 25 Prozent und damit bundesweit an der Spitze. Im damaligen Dekanat Heilbronn waren es 19,3, in Neckarsulm 29,3 Prozent.
    13.03.2010