Gasverbrauch um das Doppelte gestiegen
Heilbronn -Ataman Turanli ist allerbester Laune. Der Geschäftsführer der Heilbronner Versorgungs GmbH (HVG) freut sich über die klirrende Kälte. Bis zu 13 Millionen Kilowattstunden Gas liefert die HVG nach seinen Berechnungen − pro Tag. "Das entspricht ungefähr 1,3 Millionen Liter leichtem Heizöl. Fast doppelt so viel wie an normalen Wintertagen. Da kommt man an Kapazitätsgrenzen."
Die Umsatzeinbrüche, die durch den milden Januar zu verzeichnen waren, seien nahezu kompensiert. Von "enormen Mengen" spricht Turanli und verweist auf seine Statistik: "Zweistellige Minustemperaturen über einen so langen Zeitraum hatten wir seit 28 Jahren nicht mehr."
Bei solchen Temperaturen nehmen sowohl die HVG als auch die Heilbronner Zeag Rücksicht auf säumige Zahler. "Ab drei Tagen mit Minusaußentemperaturen stellen wir den Strom trotz ausbleibender Zahlungen nicht ab", sagt Zeag-Pressesprecherin Rebecca Kuhn. Auch Turanli sagt: "Bei so strengen Temperaturen verzichten wir auf eine Lieferunterbrechung."
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