Bebauungsplan für Tripsdrill

Cleebronn

Wenn in Tripsdrill eine neue Attraktion errichtet werden soll, muss zwingend ein Bebauungsplan für die Erweiterung vorliegen. "Aufgrund einer veränderten Rechtslage müssen die Landratsämter bei Erlebnis- und Freizeitparks die Erstellung von Bebauungsplänen verlangen", erklärte Cleebronns Bürgermeister Thomas Vogl in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Bislang konnte der Gemeinderat nach Paragraph 34 des Baugesetzbuches ein Vorhaben anhand der Umgebungsbebauung genehmigen.

Die Betreiber von Tripsdrill hätten sich nun mit dem Wunsch an die Gemeinde gewandt, ein 1,6 Hektar großes Sondergebiet zwischen Mammut und "G‘sengter Sau" auszuweisen. Was dort erstellt werden soll, ist noch nicht definiert. "So wie ich gehört habe, handelt es sich dabei um eine themenbezogene Achterbahn, die bereits 2013 eingeweiht werden soll", verriet die Landschaftsarchitektin Waltraud Pustal.

Genaueres wisse sie jedoch noch nicht. Deshalb soll zunächst die Größe des Gebiets und die Höhe des Bauwerks mit 32 Metern, also so hoch wie der Mammut, festgeschrieben werden. Der Rat fasste einstimmig den Aufstellungsbeschluss.